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    Anwalt für Schmerzensgeld und Schadensersatz

Schmerzensgeld – Entschädigung für immaterielle Schäden

Unsere Anwälte unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Schmerzensgeldanspruchs

Nach einem schweren Unfall oder einem Behandlungsfehler haben Geschädigte nicht nur Anspruch auf Schadensersatz, sondern auch auf Schmerzensgeld. Schmerzensgeld ist die Entschädigung für die immateriellen Schäden wie beispielsweise verlorene Lebensqualität und Lebensfreude. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie durch das Schmerzensgeld einen angemessenen finanziellen Ersatz für einen erlittenen Personenschaden erhalten.

„Die Haftpflichtversicherungen sind verpflichtet, die Schadensregulierung von sich aus zu fördern und angemessene Abschlagszahlungen zu leisten, sobald ihre Einstandspflicht bei verständig-lebensnaher, objektiver Betrachtungsweise erkennbar wird.“ (OLG Karlsruhe 1972)

Schmerzensgeld – ein Stück Lebensqualität gewinnen‎

Ein Leben in Gesundheit kann durch Geld nicht wiederhergestellt werden. Jedoch bietet ein hoher Schmerzensgeldbetrag zumindest zum Teil die Chance auf ein Stück mehr an Lebensqualität und Lebensfreude. Dies bestätigen uns auch die Rückmeldungen der Mandanten, die wir vertreten haben:

„Mit dem Schmerzensgeld kann ich nun beruhigt in die Zukunft schauen, sollte ich irgendwann aufgrund meiner Unfallfolgen nicht mehr arbeiten können (was ich nicht hoffe)…“

„Denn durch Sie, Herr Quirmbach, hat meine Mutter wenigstens im Moment keine finanziellen Sorgen, auch wenn das Geld an der Gesundheit nichts ändert, aber es beruhigt wenigsten ein wenig.“

„Wir hatten die vage Aussicht auf eine kleine 4-stellige Summe Schmerzensgeld. Heute können wir einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft schauen und mit einer für uns unvorstellbaren 6-stelligen Summe wirtschaften.“

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine entspannte und gesicherte finanzielle Situation sehr viel zur Genesung und zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation beiträgt. Damit dies geschehen kann, muss, sobald die Haftung feststeht und die Schadenshöhe überschaubar ist, die Gegenseite erste Abschlagszahlungen auf das Schmerzensgeld leisten. Denn, so die Rechtsprechung, nur dann kann das Schmerzensgeld seine Funktion am besten erfüllen. Der Geschädigte soll spüren, dass er nicht allein gelassen wird.
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Schmerzensgeld und Schmerzensgeldtabellen

Der Anspruch auf Schmerzensgeld wird nach unserer Erfahrung in den seltensten Fällen wirklich korrekt dargestellt. Was ist ein angemessener Betrag für jemanden, der nach einem Unfall querschnittgelähmt im Rollstuhl sitzt oder im Wachkoma liegt, der nach einer fehlerhaften Behandlung mit schwersten gesundheitlichen Folgeschäden leben muss? Für solche Schicksalsschläge kann kein Schmerzensgeldbetrag „angemessen“ sein.

Schmerzensgeldtabellen sind nach unserer Auffassung jedoch kein geeignetes Mittel, um die Ansprüche zu beziffern. Die Auswahlkriterien für die Aufnahme einer Entscheidung in diese Tabellen sind willkürlich, sie haben weder einen wissenschaftlichen Hintergrund noch eine statistische Grundlage. Auch die Rechtsprechung vertritt mehr und mehr die Auffassung, dass Schmerzensgeldtabellen allenfalls eine erste Orientierungshilfe sein

Wieviel Schmerzensgeld?

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt immer vom Einzelfall ab. Für einen Mandanten, der nach einem Überfall schwerste Schädelverletzungen erlitt und viel zu spät behandelt wurde, haben wir z.B. 400.000 Euro Schmerzensgeld erstritten. Einem Mandanten, der bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitt und seither erwerbsunfähig ist, wurden 250.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Ein jugendlicher Mandant, der auf dem Weg zur Schule von einem Lastwagen überrollt wurde und u.a. schwere Trümmerbrüche an Becken und am Oberschenkel erlitt, erhielt 100.000 Euro Schmerzensgeld.

Mehr Informationen zur Höhe von Schmerzensgeldern: » Schmerzensgeld ohne Ende

Schmerzensgeld

Wichtig für die Beurteilung sind die Schwere der Verletzung, die Dauer der Behandlung, die Zukunftsprognose und die Frage, ob Dauerschäden bestehen bleiben. Auch die psychische Seite wie Ängste und Nöte, zerstörte Lebensträume, gescheiterte Beziehungen, Verlust und Einsamkeit, soziale Isolierung, Depression und jahrelange Therapie spielt eine große Rolle und darf nicht übersehen werden.

Weitere Ansprüche aus Personenschäden

Nach einem Personenschaden haben Sie nicht nur Anspruch auf Schmerzensgeld. Es gib darüber hinaus weitere Schadenersatzansprüche, die häufig nicht berücksichtigt werden: Dazu gehören Pflege- und Betreuungskosten, besondere Aufwendungen, Haushaltsführungsschaden, Verdienstausfall, vermehrte Bedürfnisse  – nicht selten machen diese Schadenersatzansprüche einen sehr hohen Betrag aus, vor allem dann, wenn ein Dauerschaden eingetreten ist und z.B. der Verdienstausfall bis zum Rentenalter und Haushaltsführungsschaden oder Betreuungskosten lebenslang gezahlt werden müssen.

Unsere hochspezialisierten Anwälte verfügen sowohl über die juristischen als auch die medizinischen und psychologischen Kenntnisse, um die einzelnen Puzzlesteine zu einem Gesamtbild zusammenzufügen und das für die Mandanten optimale Ergebnis zu erreichen.