Quirmbach & Partner: Top Kanzlei für Medizinrecht 2019

Wir freuen uns sehr: Vor wenigen Tagen hat das renommierte Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche Quirmbach & Partner als „TOP Kanzlei 2019“ im Bereich Medizinrecht ausgezeichnet. Außerdem wurden drei unserer Fachanwälte zu „TOP-Anwälten 2019“ gewählt: Irem Scholz, Jan Tübben und Malte Oehlschläger.

Für ihr Ranking hat die WirtschaftsWoche 418 Medizinjuristen aus ganz Deutschland gebeten, die aus ihrer Sicht fünf renommiertesten Kolleginnen oder Kollegen zu nennen. Eine Eigennennung war nicht erlaubt.

Dass aus unserer Kanzlei gleich drei Anwälte dabei sind, ist für uns ein toller Erfolg – zumal wir als eine der ganz wenigen Kanzleien in Deutschland ausschließlich die Patientenseite vertreten und die Systematik des WirtschaftsWoche-Rankings den Rückschluss zulässt, dass uns auch zahlreiche unserer „Gegner“ empfohlen haben.

Die Auszeichnung ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich: Wir wollen auch in Zukunft exzellente Arbeit für unsere Mandanten leisten und uns weiter verbessern. Die folgenden Faktoren sind dabei aus meiner Sicht besonders wichtig:

Wie wir arbeiten – virtuelle Akten statt verstaubte Papierstapel

Natürlich steht für Menschen, die sich an uns wenden, die juristische Aufarbeitung ihres Behandlungsfehlers oder Unfalls im Vordergrund. Fundierte Fachkenntnisse und langjährige Erfahrung im Bereich Medizinrecht bzw. Personenschadensrecht setzen sie dabei zu Recht voraus.

Allerdings reicht juristische Expertise allein nicht aus, um schnell, effektiv und erfolgreich zum Ergebnis zu kommen. Deshalb setzen wir konsequent auf moderne Arbeitsmethoden und innovative Technologien.

Bei uns findet man weder verstaubte Aktenberge, eingeklemmte Telefonhörer oder Kassetten zum Diktieren. Die Akten sind schon seit vielen Jahren digitalisiert und können rund um die Uhr von jedem Ort der Welt abgerufen werden. Die Kommunikation mit unseren Mandanten findet nicht mehr auf dem Postweg statt, sondern über die virtuelle Mandantenakte im Internet. Mit dem klischeehaften Bild einer Anwaltskanzlei, das häufig noch in Fernsehserien transportiert wird, hat der Kanzleialltag von Quirmbach & Partner also nichts mehr zu tun.

Fortbildungen, Qualitätsmanagement und Fehlerkultur

Natürlich bilden sich sowohl unsere Anwälte und Anwältinnen als auch die nichtjuristischen Mitarbeiter regelmäßig fort, um in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich immer die Nase vorn zu haben.

Damit wir Fehler frühzeitig erkennen und beheben können, überprüfen wir unsere Arbeit immer wieder im Hinblick auf Kundenfreundlichkeit, Effizienz und Effektivität. Zudem kommunizieren wir mit dem gesamten Team offen und transparent über Fehler, um sie in Zukunft zu vermeiden.

Jeder Arbeitsschritt ist durch ein spezielles Qualitätsmanagement dokumentiert und damit abgesichert. Die einzelnen Schritte überprüfen nicht nur wir selbst, sondern auch die Zertifizierungsstelle des TÜV SÜD: Quirmbach & Partner war die erste Kanzlei, die im Rechtsgebiet „Durchsetzung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche im Bereich schwerer Personenschäden nach Unfällen und Behandlungsfehlern“ zertifiziert wurde.

Externer Sachverstand: Die Spezialisten in unserem Netzwerk

In unserer über 35-jährigen Tätigkeit haben wir ein großes Netzwerk an Sachverständigen aufgebaut, die uns in vielerlei Hinsicht unterstützen. Ohne sie wäre es fast unmöglich, optimale Ergebnisse für unsere Mandanten zu erzielen. Unter unseren Netzwerkpartnern sind Sachverständige aus nahezu allen Fachbereichen der Medizin, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Experten für die Ermittlung des Haushaltsführungsschadens und des Pflegeaufwandes bei schwerstgeschädigten Mandanten, Unfallanalytiker und viele andere qualifizierte Spezialisten.

Betriebswirtschaft, Mathematik, IT: Unsere nichtjuristischen Mitarbeiter

Bei Quirmbach & Partner arbeiten Kollegen mit Qualifikationen, die in einer Anwaltskanzlei normalerweise nicht zu finden sind: Mit Sebastian Quirmbach gehört ein Betriebswirt und BusinessCoach zum Team, und mit Ramona Röthig eine Mathematikerin, die eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten vorzuweisen hat.

Von großer Bedeutung ist auch der Bereich Computer und Software, den unser Systemadministrator und Informatiker Matthias Wachalski betreut. Mit ihm haben wir eine bundesweit einzigartige Software entwickelt, die uns bei der Berechnung und Begründung der Schadensersatzansprüche enorm entlastet.

Veröffentlichungen und Vorträge – unser tägliches Brot

Unser Buch Kapitalisierungstabellen. Ersatzansprüche bei Personenschäden richtig berechnen berücksichtigt erstmalig die wichtigsten Faktoren für eine angemessen Entschädigung: marktgerechte Zinssätze, realistische Laufzeiten, die Kapitalertragsteuer sowie aktuelle demografische Entwicklungen.

Denn obwohl wir seit vielen Jahren in einer Niedrigzinsphase leben, beharren manche Versicherer und auch der Versicherungswirtschaft nahestehende Fachbuchautoren darauf, dass Schadensersatzansprüche weiter mit fünf Prozent abgezinst werden müssen. Dieser hohe Zinssatz führt dazu, dass Geschädigte viel zu wenig bekommen, wenn sie statt einer Rente eine Sofortzahlung vereinbaren. Unsere „Kapitalisierungstabellen“ haben dazu beigetragen, dass Versicherungen und Gerichte Geschädigten inzwischen wesentlich höhere Schadensersatzbeträge zusprechen.

Darüber hinaus schreiben unsere Anwälte regelmäßig für Fachzeitschriften und halten Vorträge vor wichtigen Gremien, zuletzt auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar. Auch durch diese Aktivitäten wollen wir dazu beitragen, bessere Voraussetzungen für Geschädigte zu schaffen.

Reha, Umbau, Sozialrecht – wir kümmern uns

Wir beschränken und nicht auf die juristische Durchsetzung der Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderung, sondern lösen auch andere Probleme. So organisieren wir auf Wunsch das Reha-Management oder kümmern uns um den behindertengerechten Umbau der Wohnung bzw. des Hauses.

Da es in vielen Fällen auch um das Sozial- bzw. Sozialversicherungsrecht geht, haben wir zudem einen Spezialisten für dieses Rechtsgebiet an Bord: Paul-Albert Schullerus steht unseren Mandanten zur Seite und unterstützt sie, ihre Ansprüche gegenüber den Leistungsträgern durchzusetzen.

Thomas Gfrörer, Rechtsanwalt und Partner