Der Start in die Motorradsaison ist leider auch verbunden mit einer steigenden Zahl schwerer Unfälle, in die Motorradfahrer verwickelt sind. Gerade nach schweren und schwersten Unfällen stehen die Familie und das Umfeld des Verletzten meist ratlos da. Neben der Angst um das Leben und die Gesundheit müssen viele Dinge geklärt und geregelt werden.

Von Anfang an die richtigen Weichen stellen

Seit vielen Jahren bin ich darauf spezialisiert, die Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche schwerverletzter Motorradfahrer durchzusetzen. Da ich selbst passionierte Bikerin bin, weiß ich, wie wichtig es ist, nach einem Unfall professionelle juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so können die Weichen von Anfang an richtig gestellt und die berechtigten Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz optimal durchgesetzt werden.

Immer wieder vertrete ich Mandanten, die von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer mit kleinen Vorschüssen regelrecht abgespeist wurden. Selbst Monate bzw. Jahre nach dem Unfall haben sie noch keine Aussicht auf eine angemessene Entschädigung bzw. einen Abschluss der Verhandlungen.

Schadensersatzansprüche müssen exakt berechnet werden

Natürlich müssen genügend Informationen vorliegen und gegebenenfalls müssen auch Gutachten eingeholt werden. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Ansprüche vernünftig berechnet und dem Haftpflichtversicherer bekanntgegeben werden, damit von Anfang an klar ist, um welche Summen es geht.

Wenn mir beispielsweise ein Mandant erzählt, sein bisheriger Rechtsanwalt habe noch keine konkrete Forderung berechnet, schrillen bei mir die Alarmglocken. Für den gegnerischen Haftpflichtversicherer bedeutet das nämlich, er kann die Vorschüsse häppchenweise zahlen und die Sache damit herauszögern.

Werden dagegen alle Ansprüche exakt berechnet und dem Versicherer vorgelegt, kann oftmals innerhalb kurzer Zeit ein ausführliches und ergebnisorientiertes Regulierungsgespräch geführt werden. Bis zu einem endgültiger Abschluss der Verhandlungen ist es dann meist nicht mehr weit.

Wird diese Last von den Schultern genommen – und das höre ich auch immer wieder von meinen Mandanten –, ist das für den Geschädigten eine große Erleichterung. Er kann sich dann wieder auf das eigentlich Wichtige, nämlich das Gesundwerden konzentrieren.

Dabei möchte ich Ihnen mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung gerne helfen.

Ines Gläser, Fachanwältin für Medizinrecht
Spezialisiert auf die Durchsetzung schwerer Personenschäden, gerade nach Motorradunfällen