Erfahrung, die auf beiden Seiten gewachsen ist
Nach Jahrzehnten auf der Seite der Versicherer arbeite ich heute mit vollem Einsatz für Menschen, die nach schweren Unfällen mit existenziellen Folgen konfrontiert sind.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Vertretung von Unfallopfern, die infolge eines Unfalls eine Bein- oder Armamputation erlitten haben. Diese Fälle gehören zu den einschneidendsten Personenschäden überhaupt, da sie die gesamte Lebensplanung dauerhaft verändern.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit sind schwere Fahrradunfälle. Radfahrer sind im Straßenverkehr besonders ungeschützt. Kommt es zu Kollisionen mit Autos oder Lastkraftwagen, entstehen häufig schwerste Verletzungen mit langfristigen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen
Wechsel der Perspektive – mit voller Überzeugung
Seit Februar 2014 bringe ich mein Wissen in die Kanzlei Quirmbach & Partner ein – auf der Seite der Betroffenen.
Ich setze mich dafür ein, dass sie die finanzielle Entschädigung erhalten, die sie benötigen und verdienen. Gerade nach einer infolge eines Unfalls notwendigen Amputation geht es nicht nur um einzelne Schadenspositionen, sondern um die langfristige Sicherung der gesamten Lebenssituation. Viele dieser schweren Verletzungen entstehen bei Verkehrsunfällen, häufig auch bei Kollisionen mit Fahrrädern oder E-Bikes, bei denen Radfahrer besonders ungeschützt sind.
Dabei stellen sich sehr konkrete Fragen, etwa:
lebenslange Prothesenversorgung
berufliche Perspektiven nach dem Unfall
Umbauten von Wohnung oder Fahrzeug
dauerhafte wirtschaftliche Absicherung.
Ich kenne die Ansprüche vom Schmerzensgeld über den Haushaltsführungsschaden bis hin zum Verdienstausfall, weiß, wie sie rechtlich zu bewerten sind und kenne die Tricks der Versicherer, Zahlungen zu kürzen oder zu verzögern.
Ein Gegengewicht zur Macht der Versicherungen
Aus meiner Zeit auf der „Gegenseite“ weiß ich, wie mächtig Versicherer sind – und wie wichtig es ist, ihnen etwas entgegenzusetzen. Viele Geschädigte fühlen sich überfordert, unverstanden und manchmal sogar übergangen. Das möchte ich ändern.
Gerade nach schweren Verletzungen, etwa nach einer traumatischen Amputation oder schweren Unfallfolgen nach einem Fahrrad- oder Verkehrsunfall, stehen Betroffene plötzlich vor medizinischen, finanziellen und organisatorischen Fragen, die ihr gesamtes weiteres Leben betreffen.
Mit Herz und Haltung – auch jenseits des Rentenalters
Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, auch nach dem Ende meiner regulären Berufslaufbahn als Anwältin für Unfallopfer weiterzuarbeiten. Denn ich weiß, wie wichtig es für die Betroffenen ist, jemanden an ihrer Seite zu haben, der sich auskennt. Und der für sie kämpft