Echte Fälle, echte Erfolge
Seit vielen Jahren vertreten wir Menschen, deren Leben durch schwere Unfälle oder gravierende Behandlungsfehler plötzlich auf den Kopf gestellt wurde. Unsere Erfolge sind mehr als juristische Ergebnisse – sie bedeuten finanzielle Sicherheit, Entlastung und neue Perspektiven für unsere Mandantinnen und Mandanten.
Ob durch außergerichtliche Einigungen oder vor Gericht: Wir setzen uns entschlossen dafür ein, dass unsere Mandantinnen und Mandanten die Entschädigung erhalten, die ihnen zusteht. Hier geben wir Ihnen einen Einblick in wegweisende Fälle, die zeigen, was möglich ist.
Jeder Fall ist einzigartig – jeder Erfolg zählt
Die folgenden Fälle stehen stellvertretend für viele Schicksale, die uns anvertraut wurden. Sie zeigen nicht nur die Herausforderungen, vor denen unsere Mandantinnen und Mandanten standen, sondern auch, wie wir für ihr Recht auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gekämpft haben. Vielleicht finden Sie sich in einem dieser Fälle wieder – und genau dann sind wir für Sie da.
Der Fall
Bei der Geburt unserer kleinen Mandantin kam es zu gravierenden Versäumnissen seitens des behandelnden Krankenhauspersonals. Obwohl das CTG bereits früh alarmierende Werte zeigte, die auf eine drohende Sauerstoffunterversorgung des Kindes hindeuteten, wurde nicht sofort reagiert. Ein dringend erforderlicher Kaiserschnitt unterblieb – stattdessen wurde die vaginale Geburt über zwei Stunden weitergeführt.
Die Mandantin erlitt eine schwere Hirnschädigung (hypoxisch-ischämische Enzephalopathie) sowie spastische Lähmungen. Hinzu kam, dass kein erfahrener Kinderarzt rechtzeitig anwesend war, um eine optimale Erstversorgung sicherzustellen. Die gesundheitlichen Schäden hätten mit einer rechtzeitigen medizinischen Intervention erheblich gemildert oder sogar verhindert werden können.
Unser Vorgehen
Nach eingehender Prüfung der Geburtsakte und der Einholung von Sachverständigengutachten konnten wir grobe Behandlungsfehler nachweisen. Trotz unserer Bemühungen kam es zu keiner außergerichtlichen Einigung mit der Klinik. Daher reichten wir Klage gegen das Krankenhaus und die verantwortlichen Behandler ein.
Das Gericht bestätigte unsere Auffassung: Das Krankenhaus und die verantwortliche Stationsärztin haben grob fehlerhaft gehandelt. Die Missachtung der kritischen CTG-Werte und das Unterlassen eines Kaiserschnitts wurden als schwerwiegende Pflichtverletzungen eingestuft.
Das Ergebnis
Das Gericht verurteilte die Klinik zur Zahlung eines mittleren sechsstelligen Schmerzensgeldes, einer monatlichen Rente sowie zur Übernahme sämtlicher zukünftiger Kosten – darunter Pflege, Therapien und der Umbau eines behindertengerechten Wohnumfelds.
Fazit: Dieser Fall zeigt, wie folgenschwer Behandlungsfehler in der Geburtshilfe sein können. Die betroffene Familie stand plötzlich vor einer enormen Belastung – emotional, organisatorisch und finanziell. Durch unsere erfolgreiche Schadensersatzklage konnte zumindest die wirtschaftliche Absicherung gewährleistet werden.
Der Fall
Unser Mandant wurde mit Verdacht auf Schlaganfall durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus verbracht. Das rechtzeitig erstellte CT (innerhalb von 25 Minuten) erbrachte den Ausschluss einer Blutung. Dennoch wurde mit der Therapie (1. Sogenannte Lysetherapie zur Auflösung des Blutgerinsels, also des Thrombus und 2. sogenannte Thrombektomie zur mechanischen Bergung des Thrombus) gewartet, bis das Zeitfenster dafür geschlossen war und der Eingetretenen Dauerschaden therapieresistent war. Auch die erst um Tage verspätete Verlegung in die Uniklinik konnte deshalb den Schaden nur noch Minimal reduzieren.
Unser Vorgehen
Nach kostenloser Begutachtung über die Krankenkasse war die Versicherung bereit, den Fall ohne Prozess zu regulieren (Ergebnis 700.000 €), so dass unserem Mandanten ein jahrelanger Rechtsstreit erspart werden konnte.
Fazit: Ein hohes Ziel sollte die Prozessvermeidung sein. Erst wenn dies nicht möglich ist, müssen die Ansprüche prozessual durchgesetzt werden.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Traktor wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Die Folgen waren ein Polytrauma mit zahlreichen Frakturen, inneren Verletzungen und dauerhaften Beeinträchtigungen. Hinzu kamen chronische Schmerzen, kognitive Einschränkungen, eine ausgeprägte Gehbehinderung und psychische Belastungen. Der selbstständige Unternehmer konnte seinen Beruf nur noch stark eingeschränkt ausüben.
Unser Vorgehen
Von Beginn an verfolgten wir das Ziel einer abschließenden Gesamtlösung durch Kapitalisierung und Dynamisierung aller Ansprüche. Nachdem außergerichtliche Einigungsversuche scheiterten, erhoben wir Klage.
Im Verfahren setzten wir eine umfassende Beweisführung durch: Wir führten medizinische Gutachten, wirtschaftliche Analysen zum Verdienstausfall eines Selbstständigen sowie eine detaillierte Darstellung des Haushaltsführungsschadens und der zukünftigen Einschränkungen durch.
Trotz der Verzögerungstaktiken der Gegenseite führten wir das Verfahren konsequent und strategisch über mehrere Instanzen der Beweisaufnahme hinweg.
Das Ergebnis
Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs haben wir eine Gesamtabfindung in Höhe von 1.416.000 Euro erzielt. Damit sind sämtliche Ansprüche, einschließlich zukünftiger Schäden und Rentenansprüche, abschließend geregelt. Der Mandant verfügt nun über eine langfristig tragfähige finanzielle Absicherung und kann seine Zukunft ohne weitere Auseinandersetzungen mit der Versicherung planen.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Nach einem Sturz von einer Leiter suchte unser Mandant eine Notaufnahme auf. Die behandelnden Ärzte übersahen eine Wirbelfraktur, obwohl bereits erste Hinweise darauf erkennbar waren. Eine dringend gebotene weiterführende Diagnostik unterblieb, sodass er ohne adäquate Behandlung nach Hause geschickt wurde.
Als sich seine Beschwerden verschlimmerten und erste Lähmungserscheinungen auftraten, begab er sich erneut in ärztliche Behandlung. Doch auch in der zweiten Klinik wurde die richtige Diagnose zunächst nicht gestellt. Erst mit erheblicher Verzögerung erfolgte eine MRT-Untersuchung, die die Fraktur und eine Myelonkompression offenbarte. Zu diesem Zeitpunkt war der Nervenschaden jedoch bereits eingetreten – mit bleibenden Folgen für seine Mobilität, seine Selbstständigkeit und sein gesamtes Leben.
Unser Vorgehen
Trotz intensiver außergerichtlicher Bemühungen war die Klinik nicht zu einer Einigung bereit. Daher entschieden wir uns, für unseren Mandanten Klage zu erheben. Im gerichtlichen Verfahren wurde ein medizinisches Gutachten eingeholt – mit einem eindeutigen Ergebnis: Der Behandlungsfehler war klar nachweisbar und ursächlich für die gesundheitlichen Schäden unseres Mandanten.
Auf dieserBasis sah sich die Haftpflichtversicherung des Krankenhauses noch während des laufenden Prozesses gezwungen, Vergleichsgespräche aufzunehmen.
Mehr als nur Haftungsrecht: Warum interdisziplinäre Expertise entscheidend ist
In Fällen wie diesem geht es nicht nur um die klassische Arzthaftung. Wer einen Behandlungsfehler erlitten hat, sieht sich oft mit einer Vielzahl rechtlicher und finanzieller Fragen konfrontiert:
Wie lässt sich die ärztliche Verantwortung juristisch nachweisen?
Welche finanziellen Einbußen entstehen durch die dauerhafte Einschränkung?
Welche Versicherungen müssen leisten – und wie lässt sich verhindern, dass sie Zahlungen verweigern?
Unser Team aus Medizinrechtlern und Experten für Versicherungsrecht arbeitet in solchen Fällen eng zusammen. Während wir vor Gericht die Schadensersatzansprüche gegen die beteiligten Krankenhäuser durchgesetzt haben, sorgten unsere Fachanwälte für Versicherungsrecht parallel dafür, dass die private Unfallversicherung des Mandanten die ihm zustehende Leistung auszahlt.
Fazit: Dieser Fall zeigt, dass die Durchsetzung von Patientenrechten oft über das klassische Haftungsrecht hinausgeht. Gerade bei schweren Gesundheitsschäden müssen verschiedene rechtliche Aspekte berücksichtigt werden, um eine angemessene Entschädigung zu erreichen.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Unser Mandant, der als Fahrer eines Rennrads unterwegs war, wurde schwer verletzt, als er von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst wurde. Die Haftung dem Grunde nach stand frühzeitig fest.
Trotz erheblicher und bezifferter Folgeschäden zahlte die gegnerische Haftpflichtversicherung über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren lediglich einen Vorschuss in Höhe von 21.500 Euro.
Das gesamte Leben unseres Mandanten, insbesondere seine berufliche Tätigkeit, wurde durch das Unfallereignis nachhaltig zerstört. Nach Abschluss des Rechtsstreits trat er in den Ruhestand.
Unser Vorgehen
Unser Ziel war es, die erheblichen Schadenspositionen konsequent durchzusetzen und die unzureichende Regulierung durch die Versicherung nicht hinzunehmen.
Wir erhoben Klage vor dem Landgericht Frankfurt und machten Ansprüche in Höhe von über 400.000 Euro geltend. Grundlage hierfür war eine umfassende Aufarbeitung sämtlicher Schadensfolgen, insbesondere auch der langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen.
Im Verfahren wurden Sachverständigengutachten eingeholt, die unseren Vortrag vollständig bestätigten.
Das Ergebnis
Das Landgericht gab der Klage statt. Der Mandant erhielt ein erhebliches Schmerzensgeld.
Zusätzlich wurden zahlreiche weitere Schadenspositionen zugesprochen, darunter der Haushaltsführungsschaden für die Vergangenheit sowie eine vierteljährliche Rentenzahlung für die Zukunft.
Darüber hinaus erhielt der Mandant Ersatz für seinen Verdienstausfall einschließlich des Unterschiedsbetrags zu seinem hypothetischen Nettoeinkommen. Auch der Verlust aus dem Zeitwertkonto, Nachteile im Zusammenhang mit einem Firmenwagen, Kreditkosten aufgrund unfallbedingter finanzieller Engpässe sowie Schäden aus der betrieblichen Altersversorgung wurden ihm zugesprochen.
Hervorzuheben ist, dass das Gericht der Versicherung eine unangemessen verzögerte Schadenregulierung vorwarf und einen Zuschlag von 25 Prozent auf das Schmerzensgeld gewährte. Die über Jahre hinweg geleisteten minimalen Vorschusszahlungen wurden ausdrücklich als unzureichend kritisiert.
Die Gegenseite legte keine Berufung ein.
Fazit
Dieser Fall macht deutlich, dass selbst bei eindeutiger Haftung erhebliche Ansprüche über Jahre hinweg nicht angemessen reguliert werden.
Erst durch die konsequente gerichtliche Durchsetzung konnten mehrere 100.000 Euro realisiert werden. Gleichzeitig macht die Entscheidung deutlich, dass sich ein verzögerndes Regulierungsverhalten für Versicherungen auch rechtlich nachteilig auswirken kann.
Der Fall
Unser Mandant, ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, wurde unverschuldet in einen schweren Unfall verwickelt. Ein anderer Verkehrsteilnehmer nahm ihm die Vorfahrt, wodurch es zur Kollision kam. Die Folgen waren dramatisch: Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde sein Fuß noch während des Unfalles amputiert. Nach dem Unfall konnte er nur noch den Stumpf seines Beins hochhalten, um diesen vor Verunreinigungen zu schützen – eine lebensverändernde Situation.
Die gegnerische Versicherung versuchte, die Schadensersatzansprüche unseres Mandanten erheblich zu kürzen. Sie argumentierte, dass er keine speziellen Motorradschuhe getragen habe und ihm daher ein erhebliches Mitverschulden anzulasten sei. Diese Behauptung hätte erhebliche finanzielle Folgen für unseren Mandanten gehabt.
Unser Vorgehen
Unser Team setzte sich mit Nachdruck für eine juristische und objektive Klärung der Sachlage ein. Zum einen hat er gegen keine gesetzlichen Schutzvorschriften verstoßen, da es keine Verpflichtung gibt, Motorradstiefel zu tragen- anders bei der Helmpflicht. Durch medizinische und biomechanische Gutachten konnten wir zudem nachweisen, dass selbst das Tragen von speziellen Motorradstiefeln die Amputation nicht verhindert hätte. Damit war die Argumentation der Versicherung widerlegt.
Das Ergebnis
Unserem Mandanten konnte der ihm zustehende Schadensersatz in Höhe von 596.593,56€ zugesprochen werden.
Neben der finanziellen Absicherung stand für uns auch die langfristige Perspektive unseres Mandanten im Fokus. Durch enge Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Rehabilitationsdienst konnten wir eine Umschulung ermöglichen, die ihm eine neue berufliche Zukunft eröffnete. Heute steht er wieder fest im Leben – trotz des schweren Schicksalsschlags.
Fazit: Dieser Fall zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine konsequente rechtliche Vertretung bei schweren Unfallfolgen ist. Dank unserer Expertise konnte unser Mandant nicht nur seine berechtigten Ansprüche durchsetzen, sondern erhielt auch die Unterstützung, die er für seinen Neustart benötigte. Wenn auch Sie in eine vergleichbare Situation geraten, stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung und Durchsetzungskraft zur Seite.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Unser Mandant, ein heute etwa 50-jähriger Mann, erlitt vor rund 30 Jahren einen schweren Motorradunfall, den er selbst verschuldete. Infolge des Unfalls war er vom Hals an querschnittgelähmt (Tetraplegie) und auf eine intensive Betreuung angewiesen. Trotz juristischer Vertretung durch eine vorherige Anwälte blieben zentrale Schadenspositionen unberücksichtigt oder unvollständig geltend gemacht. Dies führte dazu, dass der Mandant sowie seine pflegende Mutter über Jahrzehnte hinweg mit erheblichen finanziellen Einbußen leben mussten.
Probleme in der bisherigen Rechtsvertretung:
Das gezahlte Schmerzensgeld belief sich auf lediglich 150.000 €, obwohl selbst vor 30 Jahren mindestens das Doppelte gerechtfertigt gewesen wäre.
Wesentliche Schadensersatzansprüche, wie der Haushaltsführungsschaden, wurden gar nicht oder nur unzureichend berücksichtigt.
Die Mutter des Mandanten hatte unmittelbar nach dem Unfall ihre berufliche Tätigkeit aufgegeben, um eine 24/7-Pflege sicherzustellen. Statt einer angemessenen Entlohnung orientierte sich die damalige Vereinbarung lediglich an ihrem früheren Nettoeinkommen, was bei Weitem nicht dem tätsächlichen Pflegeaufwand entsprach.
Die jahrelange Fehlberatung führte dazu, dass die Familie erhebliche finanzielle Mittel nicht erhielt und ein Teil der Ansprüche zwischenzeitlich verjährte.
Unser Vorgehen
Nachdem der Mandant sich an uns wandte, analysierten wir den Fall umfassend und stellten fest, dass erhebliche Nachforderungen möglich waren. Unser Vorgehen umfasste:
Eine vollständige Neuberechnung des Schmerzensgeldes und der Schadensersatzansprüche.
Die Geltendmachung des nicht berücksichtigten Haushaltsführungsschadens.
Die Anpassung der Pflegeentschädigung unter Berücksichtigung des tätsächlichen Aufwands.
Eine Rückforderung der durch die vorherige Fehlberatung entstandenen finanziellen Nachteile.
Das Ergebnis
Durch unsere juristische Expertise konnten wir eine erhebliche Nachzahlung sowie eine angemessene Neuregelung der künftigen Ansprüche erzielen:
Erhöhung des Schmerzensgeldes auf insgesamt 500.000 €.
Nachzahlungen und Neuberechnungen führten zu einer Gesamtentschädigung von 1,2 Millionen € und einer monatlichen Rentenzahlung für den Pflegemehrbedarf von 6000 € netto.
Parallel dazu verfolgen wir weiterhin Ansprüche gegen die frühere Rechtsvertretung des Mandanten.
Fazit: Dieser Fall zeigt, wie entscheidend eine fachkundige anwaltliche Vertretung für schwerstgeschädigte Mandanten ist. Unsere spezialisierte Expertise im Bereich der Querschnittlähmung ermöglichte es, jahrzehntelange Fehlberatungen zu korrigieren und die finanzielle Grundlage für eine bessere Zukunft unseres Mandanten zu schaffen.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Durch einen schweren Verkehrsunfall erlitt unser junger Mandant – zum Unfallzeitpunkt noch Schüler – eine erhebliche Hirnschädigung mit kognitiven Einschränkungen, spastischen Lähmungen, Hemiparese und Blickfeldeinschränkungen. Das daraus resultierende Schädel-Hirn-Trauma führte zu einer bleibenden, gravierenden Beeinträchtigung. Seitdem ist er auf Betreuung und Unterstützung angewiesen. Diese Situation stellt nicht nur die betroffene Person, sondern auch ihr soziales Umfeld vor immense emotionale, organisatorische und finanzielle Herausforderungen.
Leider fand der Mandant erst mehrere Jahre nach dem Unfall den Weg zu uns, so dass wir die rechtliche Situation erst einmal aufarbeiten und die durch den vorbefassten Rechtsanwalt versäumten Ansprüche nachbeziffern mussten.
Unser Vorgehen
Wir haben hierbei, den gesamten Schaden – einschließlich der zukünftigen Pflegebedarfe und des Erwerbsschadens – umfassend ermittelt. Um die Schadenhöhe präzise zu ermitteln spielten Sachverständigengutachten eine zentrale Rolle. Nach der sorgfältigen Analyse des Falles wurden zunächst alle relevanten Gutachten eingeholt. Auf Basis dieser Unterlagen erfolgte eine detaillierte Berechnung des Schadens, wobei auch bestehende Sozialleistungen wie Unfallrente und Pflegegeld berücksichtigt werden mussten. Diese zukunftsgerichtete Kalkulation ermöglichte es, den langfristigen wirtschaftlichen Bedarf des Mandanten exakt zu bestimmen.
Im weiteren Verlauf führten wir außergerichtliche herausfordernde Verhandlungen mit der Haftpflichtversicherung . Trotz mehrfacher Verjährungsverzichte seitens der Versicherung wurden immer wieder einzelne Schadenspositionen mit Verjährungseinwänden konfrontiert, die letztendlich zu Gunsten unseres Mandanten geklärt werden konnten. So gelang es uns schließlich, eine umfassende und nachhaltige Einigung zu erzielen, die die zukünftige Versorgung des Mandanten sicherstellt und eventuelle Zukunftsrisiken vor der Verjährung absichert.
Fazit: Der vorliegende Fall verdeutlicht, wie gravierend die Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas sein können. Während die betroffene Familie plötzlich mit enormen Herausforderungen konfrontiert wurde, konnte unsere zielgerichtete und fundierte Herangehensweise dazu beitragen, die wirtschaftliche Zukunft des Mandanten abzusichern. Mit Engagement und juristischer Präzision haben wir eine Lösung gefunden, die weit über die reine Schadensregulierung hinausgeht – sie sichert das Leben auch langfristig.
Erfahrungen unserer Mandantinnen & Mandanten
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