• Anwalt für Geburtsschaden und Geburtsschadensrecht

Ihre Anwälte bei einem Geburtsschaden

Wir stehen an Ihrer Seite, wenn Ihr Kind einen Geburtsschaden erlitten hat.

Anwälte für Patienten

Unsere Fachanwälte für Medizinrecht vertreten ausschließlich Patienten und deren Familien, niemals den Arzt, das Krankenhaus oder die Versicherung. Wir sind überzeugt: Es ist unmöglich, glaubwürdig für beide Seiten zu arbeiten.

Bundesweit für Sie im Einsatz

Egal, wo Sie wohnen: Unsere Experten für Behandlungsfehler und Geburtsschadensrecht vertreten Familien im gesamten Bundesgebiet, denn Entfernungen spielen heutzutage so gut wie keine Rolle mehr.

Hohe Kompetenz dank Spezialisierung

Die fachliche Spezialisierung unserer Anwälte ist die Basis unseres und damit auch Ihres Erfolges. (hier finden Sie eine ➤ Übersicht unserer Erfolge) Vertrauen Sie auf 35 Jahre Erfahrung im Arzthaftungs-, Medizin- und Geburtsschadensrecht.

TOP Kanzlei Medizinrecht

Das renommierte Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche hat Quirmbach & Partner 2017 und 2019 als „TOP Kanzlei“ im Bereich Medizinrecht ausgezeichnet. Außerdem wurden drei unserer Fachanwälte zu „TOP-Anwälten 2019“ gewählt: Irem Scholz, Jan Tübben und Malte Oehlschläger.

Anwälte für Patienten

Unsere Anwälte vertreten nach einem Behandlungsfehler ausschließlich Patienten – niemals den Arzt, das Krankenhaus oder die gegnerische Versicherung. Wir sind überzeugt: Es ist unmöglich, glaubwürdig beide Seiten zu vertreten.

Bundesweit für Sie aktiv

Wir arbeiten erfolgreich für Mandanten im gesamten Bundesgebiet und legen großen Wert auf engen persönlichen Kontakt. Zugleich nutzen wir konsequent die Möglichkeiten moderner Anwaltskommunikation.

Erfahren und kompetent

Dank unserer Spezialisierung und unserer fachlichen Kompetenz erzielen wir optimale Ergebnisse für unsere Mandanten. Vertrauen Sie auf mehr als 35 Jahre Erfahrung im Arzthaftungsrecht.

Sie haben sich intensiv auf die Geburt Ihres Kindes vorbereitet, Schwangerschaftskurse besucht, Bücher gelesen, sich um eine Hebamme und das richtige Krankenhaus gekümmert. Dort kommt es dann jedoch völlig anders als erwartet: Ihr Kind erleidet einen Geburtsschaden.

Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage:

  • eine unterlassene, falsche oder unvollständige Beratung der Mutter vor und während der Schwangerschaft,
  • eine Sauerstoffunterversorgung des Gehirns,
  • eine gestörte Geburtsmechanik, die eine Schulterdystokie und somit meist eine irreversible Plexusparese (Armlähmung) nach sich zieht.

In solchen Fällen wird aus einem der schönsten und größten Ereignisse, der Geburt des eigenen Kindes, eine Katastrophe – und nichts ist mehr so, wie es sein sollte. Zu dem unvorstellbaren Leid des Kindes und der Eltern kommt die Sorge, wie es weitergeht.

Wie Sie nach einem Geburtsschaden die richtigen Weichen stellen

Wenn der Geburtsschaden durch einen Behandlungsfehler verursacht wurde, gilt es, Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche für das Kind und womöglich auch die Mutter mit Nachdruck durchzusetzen. Denn Behandlungsfehler bei der Geburt haben in der Regel nicht nur schwere gesundheitliche, sondern auch hohe materielle Schäden zur Folge.

Hoher Schadensersatz bei Geburtsschäden

Wegen der immensen finanziellen Belastungen, die Familien in solchen Fällen drohen, liegen die Schmerzensgeld- und Schadensersatzbeträge bei Geburtsschäden oft im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Sie gehören damit zu den höchsten im deutschen Schadensersatzrecht.
Da viel auf dem Spiel steht, wehren sich die gegnerischen Haftpflichtversicherer aber häufig umso verbissener – und verweigern hartnäckig angemessene Schmerzensgeld- und Schadensersatz-Zahlungen für geistige und körperliche Schäden.

Erfahrene und spezialisierte Fachanwälte

Kompetente und erfahrene Fachanwälte für Medizinrecht können in solchen Fällen wirkungsvoll dagegenhalten und die Interessen von Eltern und Kind durchsetzen. Gleich mehrere unserer Fachanwälte haben sich auf Geburtsschäden spezialisiert und stehen Ihnen mit juristischem und medizinischem Fachwissen sowie großem Einfühlungsvermögen zur Seite – menschlich, kompetent und engagiert.

Dabei verstehen wir uns nicht allein als Berater für Geburtsschadensrecht: Unser Anspruch ist eine ganzheitliche Betreuung. Deshalb fungieren wir weit über juristische Belange hinaus als Ansprechpartner in einer schwierigen Lebenssituation – und unterstützen Sie mit Rat und Tat, etwa bei der Organisation der Reha oder beim behindertengerechten Umbau Ihrer Wohnung.

Geburtsschaden – schicksalshaft oder vermeidbar?

„Herr Rechtsanwalt Tübben ist ein brillanter Anwalt und Mensch mit allen nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, dem man das Wichtigste des Lebens, die Zukunft und deren Absicherung des eigenes Kindes anvertrauen kann. „

„Sehr geehrte Frau Scholz, erst einmal herzlichen Dank für das bisher Geleistete. Wir bewundern Sie, mit was für einer Energie und Engagement Sie diese Sache angehen.“

Rückmeldungen von Mandanten

Warum hohe medizinische Standards nicht vor Geburtsschäden schützen

Kleinste Fehler, gravierende Folgen

Die Gynäkologie, die Geburtshilfe und die Neonatologie (Neugeborenen-Medizin) zählten schon immer zu den haftungsträchtigsten medizinischen Fachgebieten. Denn in kaum einem anderen Bereich können kleinste Fehler derart gravierende Auswirkungen haben: Da der Organismus noch nicht ausgereift ist, drohen schon bei geringfügigen Beeinträchtigungen irreversible Schäden. Dieses Risiko steigt um ein Vielfaches, wenn es sich um „Frühchen“ handelt.

Millionen-Rückstellungen für Geburtsschäden

Obwohl die Mutterschaftsrichtlinien und die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hohe und sinnvolle Standards definieren, um Risiken für Mutter und Kind zu minimieren, erleben wir immer wieder schwere therapeutische Versäumnisse. Die menschlichen, aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sind oft gravierend. Haftpflichtversicherer müssen in Geburtsschadensverfahren allein für die Ansprüche des geschädigten Kindes häufig Rückstellungen in Millionenhöhe bilden.

Mit harten Bandagen: Rechtsstreitigkeiten über Geburtsschäden

Außergerichtliche Verhandlungen und Gerichtsprozesse über Geburtsschäden werden meist mit harten Bandagen ausgetragen. Typischen Merkmale sind:

  • verhärtete Fronten
  • verzögerte Zahlungen und
  • eine Vielzahl gutachterlicher Expertenmeinungen.

Unsere erfahrenen Fachanwälte für Medizinrecht, die sich seit vielen Jahren mit Geburtsschäden beschäftigen, behalten dennoch den Überblick und setzen Ihre Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld entschlossen durch. Auch darüber hinaus stehen wir Familien mit Rat und Tat zur Seite – sei es bei der Reha, beim Wohnungsumbau oder bei sozialrechtlichen Problemen:

Tragödie Geburtsschaden: Die Situation der Eltern

Den Alltag meistern

Die Geburt eines schwerstgeschädigten Kindes ist eine Tragödie, unter der die gesamte Familie leidet. In rechtlichen Auseinandersetzungen stehen neben dem menschlichen Leid aber zwangsläufig auch medizinische und finanzielle Gesichtspunkte im Mittelpunkt.

Denn der Alltag mit einem behinderten Kind ist eine erhebliche körperliche, psychische und nicht zuletzt finanzielle Belastung. Das Leben ändert sich von heute auf morgen, und Familien stehen rund um die Uhr vor schwer lösbaren Aufgaben, um die Situation zu bewältigen. Nicht selten müssen sie private und berufliche Pläne zurückstellen oder gar aufgeben.

Säugling im Brutkasten

Professionelle und einfühlsame Beratung

Wir sind deshalb überzeugt: Klassische juristische Beratung reicht im Geburtsschadensrecht bei Weitem nicht aus. Neben Erfahrung und Kompetenz ist auch besonderes Einfühlungsvermögen gefragt. Bei uns können Sie darauf vertrauen, dass wir Sie nicht nur juristisch-professionell, sondern auch menschlich beraten.

Warum Sie nach einem Geburtsschaden Unterstützung brauchen

Zögern Sie deshalb bitte nicht, uns anzusprechen, wenn Sie nach einem Geburtsschaden keine schicksalshafte Fügung, sondern Versäumnisse von Ärzten oder Hebammen vermuten – auch, wenn sich dieser Verdacht erst nach Monaten oder Jahren aufdrängt.

Denn aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit Geburtsschäden wissen wir: Familien dürfen keinesfalls erwarten, dass Gynäkologen, Klinikärzte oder Hebammen aus freien Stücken an Sie heranzutreten, um Fehler einzuräumen – schließlich geht es im Geburtsschadensrecht nicht selten um Schadensersatz in Millionenhöhe. Zudem mauern Verantwortliche oft, wenn Eltern ihrem Verdacht nachgehen wollen. Wir wissen, worauf es ankommt und unterstützen Sie gerne, Schadensersatzansprüche zu prüfen und durchzusetzen.

Ihre Experten für Geburtsschäden und  Geburtsschadensrecht

Irem Scholz, Fachanwältin für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld

Irem Scholz

Fachanwältin für Medizinrecht, spezialisiert auf anamnestische Schwangerschaftsrisiken und ihre Auswirkungen auf die Geburt (z.B. HELLP, Gestationsdiabetes)

Rechtsanwalt Jan Tübben, Fachanwalt für Medizinrecht

Jan Tübben

Fachanwalt für Medizinrecht, spezialisiert auf Cerebralparese (HIE) als Folge geburtshilflicher Behandlungsfehler

Laura Quirmbach, LL.M. – Master of Laws (Medizinrecht), Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht

Laura Quirmbach, LL.M. (Medizinrecht)

Fachanwältin für Medizinrecht

Rufen Sie uns an!

Montabaur: 02602 – 99 96 955 • Köln: 0221 – 65 04 88 80
Wiesbaden: 0611 – 711 868 68

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Was wir bei einem Geburtsschaden für Sie tun

Realistische Einschätzung der rechtlichen Situation

Im ersten Schritt dürfen Sie von uns eine akribische Auswertung der Krankenunterlagen sowie eine verlässliche Einschätzung der rechtlichen Situation erwarten. Wenn wir Chancen auf Schadensersatz sehen, informieren wir Sie zudem über mögliche Forderungen. Dabei erläutern wir etwaige Kostenrisiken genauso wie die aktuelle Rechtsprechung sowie regionale Unterschiede bei der Höhe der durchsetzbaren Forderungen (je nach Gerichtsort).

Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche beziffern

Beim Schadensersatz geht es um ein angemessenes Schmerzensgeld für Ihr Kind und um den Ersatz materieller Schäden, zum Beispiel für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder die Pflegekosten. Im Idealfall ist der Gesamtbetrag so hoch, dass Ihr Kind lebenslang abgesichert ist. Die rechtliche Situation kann jedoch in bestimmten Fällen Kompromisse erforderlich machen – zum Beispiel mit Blick auf mögliche Prozessrisiken.

Das Ziel ist eine außergerichtliche Einigung

Um Ihnen einen langjährigen Prozess zu ersparen, versuchen wir stets, Ihnen und Ihrem Kind außergerichtlich zum Erfolg zu verhelfen. Doch nicht immer lässt sich ein Prozess vermeiden. Wenn die Gegenseite mauert, vertreten unsere Spezialisten für Geburtsschadensrecht Sie persönlich vor allen Land- und Oberlandesgerichten Deutschlands. In komplexen Fällen stellen wir für Sie ein Anwaltsteam zusammen.

Renommierte Gutachter ins Boot holen

Zudem holen wir oft hochkarätige Gutachter ins Boot. Das ist besonders wichtig, wenn es vor Gericht zu einer Beweisaufnahme kommt, in deren Rahmen Sachverständige aussagen. Da wir seit vielen Jahren eng mit renommierten Sachverständigen und Gutachtern zusammenarbeiten, die über umfassende Gerichtserfahrung verfügen und vor Gericht in aller Regel hohe Akzeptanz genießen, sind wir – und damit Sie – für solche Fälle bestens gewappnet.

Irem Scholz, Jan Tübben, Anwälte für Geburtsschäden

„Im Arzthaftungsrecht und im Bereich der Geburtshilfeschäden hat sich die Mär von der Übermacht der Ärzteseite in den letzten Jahren immer mehr relativiert. Patientinnen hinterfragen heute die Abläufe während der Schwangerschaft und bei der Geburt und nehmen das Schicksal ihrer Kinder seltener einfach nur hin.

Zudem finden sich zunehmend Gutachter, die bereit sind, einen Sachverhalt objektiv und neutral zu begutachten und ihr Verständnis eines guten klinischen wie außerklinischen medizinischen Standards ggf. auch vor Gericht zu verteidigen. Seriöse anwaltliche Arbeit und Sachverhaltsermittlung ist dabei häufig die Grundlage erfolgreicher medizinrechtlicher Arbeit.“

Rechtsanwalt Jan Tübben, Fachanwalt für Medizinrecht

Welche Unterlagen benötigen wir nach einem Geburtsschaden?

Im Rahmen unserer außergerichtlichen Tätigkeit fordern wir die vollständigen Krankenunterlagen der Gynäkologen, Spezialzentren, Entbindungsklinik und Kinderklinik an, um diese dann umfassend auszuwerten und ggf. gutachterlichen Rat einzuholen.

Bei diesen Unterlagen handelt es sich um

  • Mutterpass
  • Ultraschallbefunde
  • Partogramm, Geburtsprotokoll
  • Geburtsjournal
  • CTG-Aufzeichnungen
  • Anästhesieprotokoll
  • Operationsbericht
  • Reanimationsprotokoll
  • Kinderuntersuchungsheft
  • Beatmungsprotokolle
  • Pflegedokumentation
  • Medikationsbögen.

Sie erhalten eine  Einschätzung der Erfolgsaussichten

Im Anschluss erhalten Sie von uns eine seriöse Einschätzung der Erfolgsaussichten und des zu erwartenden Arbeits- und Zeitaufwandes. Stellt sich die Fallkonstellation als sehr schwierig heraus, schalten wir zusätzlich Ihre Krankenversicherung ein, um eine Privatbegutachtung zu veranlassen.

Wir kämpfen mit vollem Engagement für Sie und Ihr Kind

Spätestens wenn Erfolgsaussichten bestehen, melden wir die Ansprüche Ihres Kindes bei dem oder den Anspruchsgegner(n) an und verhandeln nach besten Kräften über die Höhe der Schmerzensgeld- und Schadenersatzansprüche. Wir kämpfen mit vollem Engagement für Ihre Rechte – solange, bis eine sinnvolle außergerichtliche Regulierung erzielt ist oder ein Prozess geführt werden muss. Auch dann setzen wir uns zu 100%  für die Interessen Ihres Kindes ein – solange, bis ein Vergleich oder ein Urteil erzielt wurde.

Nur in seltenen Ausnahmefällen kommen wir möglicherweise auch zu dem Ergebnis, dass eine Verfolgung der Ansprüche keinen Erfolg hat. In einem solchen Fall würden wir Ihnen von einem Prozess bzw. einem langwierigen Rechtsstreit abraten.

Behandlungsbereiche aus der Gynäkologie und Geburtshilfe

In der Schwangerschaftsbetreuung und Geburtshilfe sowie auch im Rahmen der neonatologischen Versorgung eines neugeborenen Kindes kommt es immer wieder zu Standardverstößen. Im Folgenden listen wir einige besonders sensible Behandlungsbereiche aus der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Neonatologie auf, die durch Reglementierung in Mutterschaftsrichtlinien und Leitlinien eigentlich eine geringere Fehlerquote aufweisen sollten. Dennoch beschäftigen sie die Gerichte, Sachverständigen und Anwälte auf beiden Seiten immer wieder im Rahmen von Geburtsschadensprozessen.

Perinatal erworbener Hirnschaden

Im Zusammenhang mit der rechtlichen Auseinandersetzung trifft man häufig auf die Formulierung des perinatal erworbenen Hirnschadens bzw. Cerebralschadens oder auch der hypoxisch ischämischen Enzephalopathie (HIE). Es handelt sich hierbei streng genommen um die zeitliche Eingrenzung des möglichen Spektrums an Schadensursachen, also solche, die „um die Geburt herum“ zu suchen sind.

Das ist meist der Zeitraum von einem Tag vor der Geburt bis wenige Tage nach der Geburt, wobei dieser Fokus in der Auseinandersetzung um Geburtskomplikationen sicher schon zu kurz gegriffen ist, da Schädigungsmechanismen nicht selten bereits intrauterin, also im Mutterleib, geraume Zeit vor der Geburt wirken können. Oft bleiben diese aber trotz richtungsweisender Anamnese und erkennbarer Befunde infolge ärztlicher Versäumnisse der behandelnden Gynäkologen und Gynäkologinnen unentdeckt und es kommt zur Geburt eines geschädigten Kindes.

Sehr häufig treten Fälle intrauteriner Asphyxie auf, bei der das Kind im Mutterleib einen Sauerstoffmangel mit dem Risiko irreparabler Hirnschädigungen erleidet. Es handelt sich hierbei um die klassischen perinatal erworbenen Hirnschädigungen, da in aller Regel akute Situationen während der Geburt auftreten können, die mit einer Aspyhxie einhergehen können.

Pränataldiagnostik

Unterlassene, falsche oder unvollständige Beratung der Mutter vor und während der Schwangerschaft, etwa im Kontext diagnostischer Untersuchungen im Hinblick auf,

  • mögliche Miss- oder Fehlbildungen beim Kind,
  • Sterilität und Infertilität der Eltern,
  • möglichen Schwangerschaftsabbruch,
  • Bestehen einer Schwangerschaft,

die bei korrekter ärztlicher Behandlung und Beratung gegebenenfalls einen rechtmäßigen Schwangerschaftsabbruch zur Folge gehabt hätte, kann einen Anspruch der Eltern gegen den Gynäkologen oder die Gynäkologin auf Ersatz von Unterhaltsaufwendungen für das mit (oder auch ohne) körperliche oder geistige Behinderungen geborene Kind begründen.

Insbesondere die erweiterten Ultraschallscreenings, die bei Vorliegen eines Risikoprofils der Eltern indiziert sind, bergen die Gefahr einer Fehldiagnose mit der Folge falscher Beratung. In diesem Kontext sind auch medikamentenbedingte Fehlbildungen und die zugrundeliegende falsche Beratung der Mutter zu sehen.

Pränataldiagnostik, Pinardrohr

Intrauterine Asphyxie bzw. Sauerstoffmangel während der Geburt

Kindliche Notfälle während der Geburt entstehen in erster Linie durch Störungen der Sauerstoffversorgung. Akute fetale Hypoxien können plazentare, mütterliche oder fetale Ursachen haben.

Eine akute oder latent progrediente Plazentainsuffizienz oder Plazentaablösung mit der Folge einer akuten oder eben schleichenden Mangelversorgung des Fetus findet sich bei der vorzeitigen Lösung der Plazenta und bei Nabelschnurkompression (auch bei der Nabelschnurumschlingung). Eine latente chronische Plazentainsuffizienz oder auch –ablösung mit eingeschränkter Kompensationsfähigkeit kann unter den Geburtswehen akut werden und eine gegebenenfalls auch tödliche intrauterine Asphyxie verursachen.

Fetale Ursachen einer intrauterinen Asphyxie

Als fetale Ursachen einer intrauterinen Asphyxie sind beispielhaft Fehlbildung, intrauterine Infektionen und Anämien zu nennen. Auch eine atypische oder pathologische Wehentätigkeit kann eine akute Mangelversorgung des Fetus auslösen.

Unabhängig davon, worin die Ursache der Sauerstoff-Mangelversorgung begründet ist, reagiert der Fetus darauf in aller Regel mit einem Mekoniumabgang, einer Beeinträchtigung seiner Herzfunktion, die wiederum im Kardiotokogramm (CTG) bei korrekter Ableitung mit allergrößter Wahrscheinlichkeit angezeigt wird. Auch eine korrekt durchgeführte Mikroblutuntersuchung (MBU) bzw. Blutgasanalyse (BGA), die zum Standardspektrum geburtshilflichen Handelns gehört, zeigt mit hoher Sicherheit eine pathologische Veränderung des Säure-Basen-Status im kindlichen Blut an. Eine Nichtreaktion auf einen auffälligen BGA bzw. MBU-Befund stellt eine erhebliche Standardunterschreitung und folglich einen schwerwiegenden Behandlungsfehler dar.

Die Nicht- oder Falschreaktion auf ein pathologisches CTG wird einheitlich als schwerwiegender Behandlungsfehler zu werten sein.

Schulterdystokie und Plexusparese

Die Schulterdystokie als Folge einer gestörten Geburtsmechanik ist eines der prominentesten forensischen Fallbeispiele und beschäftigt die Gerichte mit steter Regelmäßigkeit. Als Patientenvertreter mit dem Schwerpunkt Geburtshilfe kommt man nicht um folgende Feststellung herum: Alle Geburtshelfer reden über die Schulterdystokie, aber keiner weiß, wovon er redet und insbesondere redet keiner mit der Mutter!

Bei der Schulterdystokie kommt es zu einer gestörten Entwicklung des Kindes nach der Geburt des Kopfes, die fast regelmäßig mit der irreversiblen Lähmung des Plexus-Nervengeflechts (zwischen Hals und Schulter einer der oberen Extremitäten) verbunden ist, weil sich eine der kindlichen Schultern im Geburtskanal verhakt hat.

Die Schulterdystokie ist kein überraschendes Ereignis

Da die Schulterdystokie mitunter von spezifischen anamnestisch fassbaren Faktoren, wie etwa einem (sonografisch) geschätzt makrosomen Kind oder dem Gestationdiabetes abhängt, ist sie mitunter kein überraschendes Ereignis. Die Mutter ist daher gegebenenfalls schon frühzeitig über ihr spezifisches Risiko aufzuklären. Eine korrekt aufgeklärte Mutter zieht in der Regel die Kaiserschnittentbindung vor.

Kommt es dennoch zur vaginalen Entbindung mit der Folge einer Schulterdystokie, existiert ein klares abgestuftes Handlungskonzept, das bei korrekter Anwendung gut geeignet ist, das geburtshilfliche Hindernis atraumatisch und damit folgenlos zu überwinden. Die prominentesten Manöver sind:  McRoberts, suprasymphysärer Druck, Woods, Rubin, hintere Armlösung, Gaskin, Zavanelli.

Sämtliche dieser Manöver sind auf die Vermeidung von Zug-, also Traktionskräften ausgerichtet, weil keinesfalls Zug am kindlichen Kopf zur Überwindung der Schulterdystokie angewendet werden darf.

Geburtshelfern gelingt es leider häufig nicht, eine Schulterdystokie atraumatisch zu bewältigen. Kommt es beim Kind zu irreversiblen Plexuslähmungen, liegen häufig und nachweislich Dehnungs-, Zerreißungs- oder Ausrissverletzungen des Nervengeflechts C5 – Th1 vor. Das Ausmaß der Verletzung kann häufig im Rahmen eines indizierten operativen Eingriffs der Plexuslähmung festgestellt und dokumentiert werden.

Ausrissverletzungen bzw. Nervenrupturen und Konglomeratneurome indizieren häufig, dass ein kontraindizierter Zug auf die Nerven ausgeübt wurde, wo keiner stattfinden durfte. Häufig wird von Geburtshelfern die mit dem Zwischenfall einer Schulterdystokie überfordert sind am Kopf gezerrt, gezogen und gedreht, bis es zum irreparablen Nervenschaden beim Kind kommt.

Geburtsschaden

Die Feststellung eines derart massiven Traumas ermöglicht so auch im Prozess die Schließung einer Beweiskette, mitunter auch ohne den sicheren Nachweis eines konkret zu benennenden Behandlungsfehlers. Dies kann durchaus prozessentscheidend sein. Denn die bei der Schulterdystokie obligatorisch anzufertigende dezidierte Dokumentation des Zwischenfalls bietet sehr häufig keinerlei Informationen oder keinerlei Angriffspunkte, zumal die ärztliche Dokumentation sehr anfällig für Manipulation und Fälschung ist.

Vorzeitiger Blasensprung

Der vorzeitige Blasensprung (VBS) beinhaltet immer die Gefahr, dass sich die Schwerkraftverhältnisse im Mutterleib zu Lasten des Fetus verändern und hierbei evtl. auch eine Asphyxie bedingt.

Darüber hinaus ist mit dem VBS das Risiko verbunden, dass es insbesondere mit zunehmendem Zeitablauf zu aufkeimenden Infektionen kommt, die das Neugeborene je nach Reifestatus gefährden können. Zum VBS hat die DGGG einen klaren Behandlungspfad je nach Schwangerschaftsalter mit Therapie- und Diagnoseempfehlungen erstellt.

Drohende Frühgeburt

Die drohende Frühgeburt erfordert schon in einem frühzeitigen Schwangerschaftsstadium eine besonders engmaschige Führung und Überwachung der werdenden Mutter. Insbesondere bei prädisponierenden Faktoren wie

  • Alter der Mutter
  • Vorzeitiger Blasensprung
  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Uterine Fehlbildungen
  • Zervixinsuffizienz
  • Infektionen
  • EPH-Gestose
  • Plazentainsuffizienz
  • Intoxikationen
  • Sozioökonomische Faktoren
  • Mangelernährung
  • Nikotinabusus

ist eine intensivierte Schwangerschaftsbetreuung unbedingt erforderlich und die Verlängerung der Tragzeit und damit das Aufschieben der Frühgeburtsbestrebungen häufig oberste Maxime ärztlichen Handelns. In Abhängigkeit von konkreten Krankheitsbildern oder Risikofaktoren kann auch das Erkennen des möglichst perfekten Entbindungszeitpunktes oberstes Handlungsziel sein, so dass gegebenenfalls die Verlängerung der Tragzeit kontraindiziert wäre. Man spricht dann auch vom „Balancing of risks“, also dem Abwägen der intrauterinen Risikofaktoren gegenüber dem Risiko der Frühgeburt und der mit ihr verbundenen möglichen Gesundheitsschäden eines besonders verletzlichen Frühchens.

Sicherlich gehören derartige Schwangerschaftssituation zu den komplexesten und anspruchsvollsten medizinischen Aufgaben, die in der modernen Geburtsmedizin bewältigt werden können. Unabdingbar ist dabei immer eine umfassende Information und Einbeziehung der werdenden Mutter, um die optimale Behandlungsstrategie auszuarbeiten.

Zu den haftungsrelevantesten medizinischen Risiken, die in eine möglicherweise vermeidbare Frühgeburt führen gehören:

  • Zervixinsuffizienz, bei der es zu einer zunehmenden Verkürzung und  Auflockerung des Gebärmutterhalses (Zervix) sowie einer Erweiterung des Zervixhalses kommen kann,
  • Zwillingsschwangerschaft, die schon aufgrund der gegenüber einer Einlingsschwangerschaft veränderten Physiologie und darüber hinaus auch je nach der Differenzierung in di- und monochorial bzw. di- und monoamniotisch sowie bei Vorliegen eines diskordanten (also nicht gleichmäßigen) Wachstums beider Feten mit unterschiedlichen Gefährdungslagen verbunden sein kann,
  • Gestationsdiabetes, von der gesprochen wird, wenn eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels während der Schwangerschaft auftritt oder erkannt wird (Glukosurie) und der mit dem Risiko eines hohen Kindsgewichtes mitsamt Folgemorbiditäten auch im Hinblick auf einen pathologischen Geburtsverlauf oder einen vorzeitigen Blasensprung und EPH-Gestosen verbunden ist,
  • EPH-Gestose, Präeklampsie, die bei der Symptomkonstellation von Ödemen, Proteinurie und Hypertonie vorliegt und beim Vollbild eines eklamptischen Anfalls lebensbedrohende Folgen für Mutter und Kind haben kann. Besonders beobachtungspflichtig und abklärungsbedürftig sind Prodromalsymptome (Kopfschmerz, Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit, epigastrische Schmerzen, Hyperreflexie, Unruhe, Bewußtseinstrübung),
  • HELLP-Syndrom, als akute Verlaufsform einer EPH-Gestose, welche fast ausnahmslos nach Diagnose die umgehende Entbindung häufig mittels Notsectio erforderlich macht,
  • Intrauterine Wachstumsrestriktion (IUGR), die sich bei mangelnder Größenzunahme des Uterus bzw. Fetus oder unterdurchschnittlicher Gewichtszunahme der Mutter zeigt,
  • Amnioninfektionssyndrom (AIS), das aus einer Infektion der Fruchthöhle oder Eihäute entstehen kann, mit dem Anstieg der Entzündungsparameter verbunden ist und in aller Regel einem Blasensprung nachfolgen kann.

Neben den besonderen Gefährdungslagen der Frühgeburt, können sich im Rahmen von Geburten jenseits der 36. bis 38. Schwangerschaftswoche auch in folgenden spezifischen gynäkologischen/geburtshilflichen Situationen Abweichungen von einem physiologischen Geburtsverlauf ergeben:

Beckenendlage

Hierbei handelt es sich um eine Lageanomalie, bei der nicht der Kopf des Kindes, sondern dessen Steiß der während und unter der Geburt führende ist und damit auch als erstes geboren wird. Es gibt mehrere Spielarten der Steißlage und sie erfordern ein abgestuftes Konzept geburtshilflicher Manöver, damit die natürliche, also vaginale Geburt erfolgreich geleitet werden kann. Alternativ bietet sich regelhaft die Entbindungsvariante mittels Kaiserschnitt an.

Übertragung

Diese liegt bei einer Überschreitung des errechneten Termins über die 42. Schwangerschaftswoche hinaus vor. Schon bei einer Überschreitung des errechneten Termins über die 40. Schwangerschaftswoche hinaus steigen mitunter spezifische Gefährdungslagen. Der Fetus wächst in dieser Zeit weiter und es kann zu einer relativen oder absoluten Insuffizienz der Plazenta kommen (Funktionseinschränkung durch Überalterung). Ab der 40. Schwangerschaftswoche ist daher auch bei ansonsten physiologischem Schwangerschaftsverlauf eine intensivierte Überwachung der werdenden Mutter nebst erweiterten diagnostischen Maßnahmen erforderlich. Zu achten ist in aller Regel auf die Fruchtwassermenge, die Wachstumsentwicklung, etwaigen Wachstumsstillstand, pathologische fetale Reaktionen im CTG u.a.

Zustand nach Sectio

Diese geburtshilfliche Konstellation bei welcher die werdende Mutter bereits einen Kaiserschnitt in ihrer Schwangerschaftsanamnese aufweist, erfordert ebenfalls eine engmaschige Überwachung der Schwangerschaft und Beratung der Gebärenden. Wenn nicht ohnehin die Empfehlung eines wiederholten Kaiserschnitts (Resectio) aus guten Gründen im Raume steht, bleibt die Begleitung einer solchen vaginalen Geburt bis zuletzt mit dem statistisch erhöhten Risiko einer Narben- oder Uterusruptur verbunden. Daraus kann fast automatisch eine akute fetale Gefährdungssituation resultiere, weil eine Unterbindung der Plazentaren Versorgung die Folge sein kann.

Vaginal-operative Entbindung

Der vaginal-operative Entbindungsmodus wird heute noch in den Varianten der Forzeps-, also Zangenentbindung sowie in Form der Vakuum-, also Saugglockenentbindung praktiziert und setzt eine geburtshilfliche Situation voraus, bei der die natürliche Geburt nicht risikofrei auf natürlichem Wege und aus eigenem Antrieb zu Ende gebracht werden kann. Es kann darüber hinaus eine Situation vorliegen, bei der die Geburt beschleunigt werden muss. Es liegt auf der Hand, dass in solchen Situationen immer auch die Frage einer Kaiserschnittentbindung zu thematisieren ist, die aber mitunter einen zu großen Zeitaufwand erfordern würde und daher unter Umständen keine Lösung ist

Notsectio/eilige Sectio

Die Notsectio ist eine geburtshilfliche Situation und Indikationslage, die fast ausnahmslos aus der Erwägung resultiert, dass sich der Fetus in einer akuten intrauterinen Gefährdungssituation befindet, z.B. weil das CTG pathologisch wurde oder weil eine starke vaginale Blutung bei der Mutter aufgetreten ist. Der Notkaiserschnitt unterliegt einem klar reglementierten Handlungsablauf der darauf abzielt, die Zeit zwischen der Entscheidung zum Kaiserschnitt und der Entwicklung des Kindes (E-E-Zeit) möglichst kurz zu halten.

CTG

Die Vorgabe der DGGG zielt auf eine E-E-Zeit von 10, längstens und abhängig von der Klinikstruktur von 20 Minuten aus.

Die Vorstufe zur Notsectio ist die eilige Sectio, bei der die vermutete oder befundete Gefährdungslage noch einen größeren zeitlichen Spielraum erlaubt. Die Vorgaben des guten klinischen Standards (good clinical practice) gehen hier von einem Zeitintervall in Höhe von 30 Minuten bis zur Entwicklung des Kindes aus.

Wunschsectio

Die Sectio nach Wunsch stellt kaum ein juristisches Haftungsproblem, wenn die Operation fehlerfrei durchgeführt wurde. Problematisch wird die Situation allerdings, wenn die Mutter absprachewidrig letztendlich und entgegen ihrem erklärten Wunsch doch zur vaginalen Entbindung mit Schadensfolgen überredet wird. Grundsätzlich ist die Behandlungsseite an das Ergebnis einer einmal erfolgten Aufklärung und Entscheidung der Mutter gebunden.

Neugeborenennotfallmedizin/Neugeborenenreanimation

Kommt es zur Geburt eines schwerst geschädigten oder gefährdeten Kindes, aber auch wenn es zur Geburt eines zunächst kerngesunden Kindes kommt, das dann in den Stunden nach der Geburt noch verfällt, wird eine intensivierte Neugeborenenversorgung und gegebenenfalls auch Reanimation erforderlich. Auch bei der (geplanten oder ungeplanten) Geburt eines Frühchens wird regelhaft eine Neugeborenenintensivversorgung erforderlich.

Auch die Wiederbelebung eines deprimierten Neugeborenen (zu beurteilen anhand der APGAR-Werte, Puls-, Atmungs- und Herzfrequenz sowie anhand der Blutgasanalyse und im weiteren Verlauf anhand von EEG-Befunden, Schädelsonografien und gegebenenfalls MRT-Befunden) erfordert die Umsetzung eines etablierten und in einschlägigen Leitlinien niedergelegten Behandlungsalgorhythmus. Besondere Bedeutung kommt dabei der Anfertigung eines nachvollziehbaren Reanimationsprotokolls zu.

Überbeatmung

Sollten Neugeborene – insbesondere Frühchen – nach der Entbindung eine respiratorische Anpassungsstörung aufweisen, müssen Sie in geeigneten Perinatalzentren gegebenenfalls dauerbeatmet werden. Hierbei kommt es fast regelhaft zu Überbeatmungskomplikationen (Hyperventilation mit der Folge der Hypokapnie) in der Form von gefährlichen CO2-Absenkungen, die mit einer Minderdurchblutung des unreifen Gehirns einhergehen können und in der weitern Folge die Ursache hypoxisch-ischämischer Verletzungen des Gehirns sein können.

Periventrikuläre Leukomalazie (PVL)

Die periventrikuläre Leukomalazie ist eine Erkrankung des unreifen Gehirns Frühgeborener (obwohl mitunter auch Reifgeborene betroffen sein können), die als Folge einer gegebenenfalls auch nur vorübergehenden Sauerstoffmangelsituation (evtl. im CTG detektierbar) oder als Folge einer zytotoxischen Läsion, etwa im Gefolge eines infektiösen Prozesses, zu einer Verletzung der weißen Hirnsubstanz führt. Die betroffen Kinder leiden häufig, was typisch für diese konkrete Art neurologischer Schädigung ist, unter beinbetonten spastischen Tetraparesen, bei zugleich (aber nicht immer) erhaltenen intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten.

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Wir vertreten Mandanten aus ganz Deutschland

Sie sind Opfer eines Behandlungsfehlers und suchen nun womöglich einen Anwalt in Ihrer unmittelbaren Umgebung. Das ist nachvollziehbar, aber problematisch. Denn erfahrene Experten für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht finden Sie nicht unbedingt „um die Ecke“.

Wir sind überzeugt: Erfahrung und Kompetenz sind gerade in diesem komplexen Rechtsgebiet weitaus wichtiger als räumliche Nähe. Denn Entfernungen spielen heutzutage ohnehin so gut wie keine Rolle mehr – zumal wir konsequent die Möglichkeiten moderner Anwaltskommunikation nutzen.

Als besonderen Service bieten wir unseren Mandanten die WebAkte, eine sichere Online-Plattform, über die Sie sich jederzeit über den aktuellen Stand Ihres Falles informieren können, sei es via PC, Notebook, Tablet oder Smartphone. Damit sind wir in der Lage, mit Mandanten aus ganz Deutschland eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Wir sind Ihr Anwalt „um die Ecke“. Und in unseren Büros in Montabaur, Köln und Wiesbaden sind wir selbstverständlich auch persönlich für Sie da.