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Zwischentöne

02.12.2013

Das Leben neu ordnen - eine Mutmachgeschichte

Rechtsanwältin Melanie Mathis
Melanie Mathis
Inhaltsverzeichnis
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Person im Rollstuhl in einem Klinikflur, Nahaufnahme von Arm, Rad und Greifreifen

Leben mit schwerer Behinderung

Wer nach einem Unfall oder einem Behandlungsfehler mit schweren Behinderungen weiterleben muss, der muss sich irgendwann die Frage stellen: Wie gehe ich damit um, dass mein Leben sich so komplett verĂ€ndert hat und eine völlig andere, nicht gewĂŒnschte Richtung nimmt?
Wir erleben immer wieder, wie Mandanten trotz ihrer Behinderung ihr Leben aktiv neu ordnen und mit allen Mitteln versuchen, das neue Leben in den Griff zu bekommen. Sie gehen mutig mit ihrem Schicksal um und entwickeln einen neuen Lebensstil, der es ihnen ermöglicht, sich in den verÀnderten LebensumstÀnden einzurichten.

Ein neues Leben beginnen

Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist unser Mandant Kevin S. Kevin erlitt bei einem Verkehrsunfall schwere HalswirbelsĂ€ulenverletzungen, die zu einer QuerschnittslĂ€hmung mit schwersten BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhrten. Er kann die Finger nicht mehr bewegen, die Arme nur wenig und mit großer MĂŒhe, Darm- und Blasenfunktion sind verlorengegangen. Kevin benötigt intensivste Pflege und Betreuung.

Und doch: Bereits nach einem halben Jahr hatte er das schlimmste psychische Trauma ĂŒberwunden und begann, sich um einen Ausbildungsplatz zu kĂŒmmern. Auch wollte er unbedingt selbst ein Auto fahren.

Kevin kĂ€mpft sich zurĂŒck

Es ist ihm gelungen, einen Ausbildungsplatz als Bauzeichner zu erhalten. Und er fĂ€hrt ein Auto, das fĂŒr seine BedĂŒrfnisse behindertengerecht umgebaut wurde. Obwohl er unter schweren Schmerzen leidet und auf stĂ€rkste Schmerzmedikation angewiesen ist, hĂ€lt ihn sein eiserner Wille aufrecht. Er verzweifelt nicht, er kĂ€mpft um seinen Platz in der Gesellschaft. Obwohl ihn viele Freunde verlassen haben, ist er nicht sozial isoliert. Seine Freundin hat zu ihm gestanden und gibt ihm einen großen Halt ebenso wie sein neues soziales Umfeld. Seine Mutter hat die Pflege ĂŒbernommen und macht einen unglaublichen Job - es ist eine 24-Stunden-Pflege erforderlich. Mutter und Sohn haben sich sehr gut arrangiert und es besteht ein freundschaftliches VertrauensverhĂ€ltnis zwischen beiden.

Ein Wunsch fĂŒr die Zukunft

Wir wĂŒnschen Kevin von Herzen, dass er seine Energie und seinen Lebensmut behĂ€lt und diesen Weg weitergeht, dass er seine Ausbildung beenden und ein zufriedenes Leben fĂŒhren kann.

AnwaltsbĂŒro Quirmbach & Partner

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