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Kein (privater) Unfallversicherungsschutz bei Heilmaßnahmen?!

Die private Unfallversicherung tritt ein, wenn die versicherte Person einen Unfall erleidet. Dem Geschädigten steht dann die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu, die in der Regel als Kapitalleistung gezahlt wird. Art und Höhe der Leistungen hängen vom jeweiligen Unfallversicherungsvertrag nebst mit abgeschlossener Bedingungen ab.

Häufig bestehen Meinungsverschiedenheiten darüber, wann überhaupt von einem Unfall auszugehen ist. Weiterlesen

Die private Unfallversicherung: Das am besten gehütete Geheimnis

Wissen Sie exakt, welche Versicherungen Sie abgeschlossen haben? Und wissen Sie auf Anhieb, ob Sie eine private Unfallversicherung haben? Mich würde es nicht überraschen, wenn Sie spontan „Nein“ sagen.

Meine Erfahrung ist, dass zahlreiche Unfallgeschädigte gar nicht wissen, dass sie über einen privaten Unfallversicherungsschutz verfügen.
Manchmal ist die Unfallversicherung Teil eines ganzen Versicherungspakets, das man bei einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen hat. Der Unfallversicherungsvertrag geht dann nicht selten neben der Hausrat-, Gebäude- und Haftpflichtversicherung unter. Weiterlesen

Gesetzliche Unfallversicherung in der Diskussion – Rückblick auf den 52. Verkehrsgerichtstag in Goslar I

Am 31.01.2014 ging der 52. Verkehrsgerichtstag in Goslar mit den Abstimmungen in den einzelnen Arbeitskreisen und der sich daran anschließenden Pressekonferenz zu Ende. Inwieweit die Empfehlungen der Ausschüsse später in Politik und Rechtsprechung Berücksichtigung finden, bleibt noch offen. Wir wollen an dieser Stelle einen Überblick über die Diskussionen und Entschließungen in dem von uns besuchten Arbeitskreis III geben. Weiterlesen

Gesetzlich unfallversichert – Fluch oder Segen?

Der 52. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar – eine Vorschau Teil I

Jedes Jahr Ende Januar findet in Goslar der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt, ein Kongress für Straßenverkehrsrecht, der bundesweite Relevanz hat. Die dort ausgesprochenen Empfehlungen werden häufig bei der Ausgestaltung von Gesetzen und Verordnungen berücksichtigt. Vertreten sind vor allem Versicherer, Rechtsanwälte, Richter, Sozialversicherungsträger und Behörden, insbesondere Ministerien.

In diesem Jahr werden drei Anwälte des Anwaltsbüros Quirmbach und Partner in zwei Arbeitskreisen vertreten sein. Bereits im Vorfeld möchten wir einen kleinen Ausblick auf die Themen und Inhalte geben. Weiterlesen

Sturz in der Raucherpause – Unfallversicherung zahlt nicht

Rauchen ist eine private Angelegenheit und hat keinen sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit. Eine auf dem von und zur Raucherpause zum Arbeitsplatz erlittene Verletzung ist deshalb nicht von der Berufsunfallversicherung abgedeckt.

Rauchen gehört zum unversicherten persönlichen Lebensbereich und hat keinen sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit. Wer seine Arbeitszeit deswegen unterbricht, steht während der gesamten Pause nicht mehr unter dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Zur unversicherten Zeit zählt nicht nur die Raucherpause selbst, sondern auch der Weg vom Arbeitsplatz zur Raucherstelle und zurück. Das entschied das Sozialgericht Berlin am 23.01.2013 (S68 U 577/12). Weiterlesen

Verkehrsunfälle bei Extremwetter – wer haftet?

Eis und Schnee

Herr G. ist an einem Januarabend auf dem Heimweg von einem Besuch. Es ist Frost vorhergesagt, doch die Außentemperaturanzeige seines Autos zeigt leichte Plusgrade. Als er bemerkt, dass die Straße glatt ist und sein Auto ins Rutschen kommt, verringert er das Tempo leicht und fährt mit ca. 70 km/h weiter. Kurz danach kommt er auf der eisglatten Straße von der Fahrbahn ab, prallt gegen einen Baum und wird dabei schwer verletzt. Herr G. verklagt den Landkreis auf Schmerzensgeld und Schadensersatz, da, so sein Vorwurf, der Streudienst die Straße nicht rechtzeitig abgestreut hat. Weiterlesen