Rechtsanwältin, Irem Scholz, Fachanwältin für Medizinrecht

Ist ein Arzt nicht versichert, ist der geschädigte Patient der Dumme

Während der Geburt des kleinen S. unterläuft dem Arzt ein folgenschwerer Fehler – der Säugling kommt schwerbehindert zur Welt und wird Zeit seines Lebens ein Pflegefall sein. Zu dem unsäglichen Leid kommen nun auch hohe Pflegekosten auf die Familie H. zu.

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Martin Quirmbach, Rechtsanwalt und Seniorpartner

Justiz fatal – Gericht spricht Kindermörder Gäfgen Schmerzensgeld zu

Das Landgericht Frankfurt hat dem 36jährigen Magnus Gäfgen 3.000 € Schmerzensgeld zugesprochen. Ein Urteil, das nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Eltern des Kindes ist, sondern auch in das aller Entführungsopfer und aller – wie die Justiz sagt – „billig und gerecht Denkenden“.

Gäfgen entführte im Jahr 2002 den 11jährigen Jakob von Metzler und tötete ihn. Anschließend versuchte er, von den Eltern ein Lösegeld in Höhe von 1 Mio Euro zu erpressen. Der damalige stellvertretende Polizeipräsident in Frankfurt und zwei Beamte hatten Gäfgen nach der Verhaftung schwere Gewalt angedroht, wenn er den Aufenthalt des Kindes nicht verrate.
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Martin Quirmbach, Rechtsanwalt und Seniorpartner

Der Fall Sarah T. – Ein Kommentar zum Hamburger Urteil von Rechtsanwalt Martin Quirmbach

Seit einem Autounfall im Jahr 2004 sitzt Sarah T. schwerstbehindert im Rollstuhl. Sie fordert von der Versicherung eine Entschädigung in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Diese Forderung hat das Hamburger Landgericht am 26. Juli 2011 zurückgewiesen. Das Gericht hat für Sarah T. stattdessen ein Schmerzensgeld von 430.000 € ausgeurteilt. Außerdem wurde ihr eine monatliche Rente in Höhe von 8.500 € für Pflege und Verdienstausfall zugesprochen. Das Hamburger Urteil ist erwartungsgemäß ausgefallen.
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Martin Quirmbach, Rechtsanwalt und Seniorpartner

750.000 Euro gezahlt. Versicherung muss Entschädigungsbetrag mehr als verdoppeln.

Der mit dem Fall vorher befasste Anwalt riet unserer Mandantin dringend, das damalige Angebot der Versicherung in Höhe von 300.000 Euro anzunehmen – eine Entschädigung für ein Leben, das nur eingeschränkt gelebt werden konnte:

Im Jahr 1991 sitzt die Mandantin in einem Auto, sie ist lediglich Beifahrerin. Das Unglück des Verkehrsunfalls ist völlig unvermeidlich für sie. Ihre Verletzungen jedoch verändern ihr Leben: Am rechten Bein sind das obere und untere Sprunggelenk für alle Zeiten unbrauchbar, sie wird ihr Leben lang starke Schmerzen haben. Damit verbunden ist – als weitere Folge – eine Arthrose. Das Ergebnis: eine 1991 noch junge Frau muss die Einschränkung ihrer Erwerbsfähigkeit hinnehmen und ist zu 50% schwerbehindert. Das bedeutet, sie kann ihren Wunschberuf nun nicht mehr ausüben und es steht in Frage, ob sie überhaupt jemals alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen kann.
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Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür am 1. Juni 2011

Unsere Gäste haben den Tag der offenen Tür am 1. Juni 2011 in unserer Kanzlei in Montabaur genossen.
Anwaltsbüro Quirmbach und Partner, Montabaur, Tag der offenen TürDer Tag gab uns die Gelegenheit zu zeigen, wer wir sind und was wir tun. Wir konnten den zahlreichen Gästen unsere Kanzlei, die Anwälte und Mitarbeiter vorstellen. Angenehme Temperaturen, gutes Essen und Trinken und angenehme Musik boten den Hintergrund für interessante Gespräche und neue Kontakte. Weiterlesen