Unfallschaden - Anwaltsbüro Quirmbach & Partner

Der Frühling ist da und die Motorräder werden aus ihrem langen Winterschlaf geweckt! Endlich können wir Motorradfahrer uns wieder den Wind um die Nase wehen lassen und das Gefühl der Freiheit genießen. Mit dem Motorrad durch die Gegend zu fahren und auf andere Gedanken zu kommen, das klingt einfach großartig. Jedem einzelnen von Ihnen wünsche ich eine schöne und angenehme, vor allem aber eine unfallfreie Saison! Weiterlesen

Warum ein auf Personenschadensrecht spezialisierter Rechtsanwalt den Fall entscheiden kann

Sie hatten einen schweren Unfall und leiden nun unter den Folgen Ihrer schwerwiegenden Verletzungen. Sie haben Anspruch auf Schadensersatz und möchten den auch von der gegnerischen Versicherung einfordern
Wenn Sie auf eigene Faust versuchen zu Ihrem Recht zu kommen, stehen Sie in der Regel auf verlorenem Posten. Bei der Regulierung der Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche werden Sie mit großer Sicherheit benachteiligt. Denn immer wieder stellen wir fest, dass einige Versicherer selbst in vermeintlich eindeutigen Fällen die Schadensregulierung massiv verzögern oder gleich ganz verweigern. Mit einem spezialisierten Anwalt an der Seite erhöhen sich Ihre Erfolgschancen deutlich. Weiterlesen

Als wären wir nicht schon durch Corona genug belastet, hat der Winter pünktlich zum 1. Dezember 2020 mit aller Macht Einzug gehalten. Viele Bundesländer wurden buchstäblich kalt erwischt, denn nachts hat es bis in tiefe Lagen stark geschneit. Es kam zu vielen Unfällen mit Schwerverletzten und bei Fußgängern zu unfreiwilligen Rutschpartien, die schlimmstenfalls im Krankenhaus endeten. Weiterlesen

Das Thema Versicherungen ist zwar in aller Munde, jedoch sind Verbraucher häufig mit der Frage, welche Versicherung Sinn macht oder gar zwingend notwendig ist, überfordert. Sie lassen sich entweder von Versicherungsmaklern beraten oder informieren sich über die Medien.
Erst kürzlich konnte man im Finanztip unter der Überschrift „Die 14 größten Irrtümer über Versicherungen“ lesen

Irrtum 5: Die Unfallversicherung zahlt nach Beinbruch.

In dem Beitrag heißt es: Es klinge zwar plausibel, das die Unfallversicherung nach einem Beinbruch zahle, doch sei diese Annahme falsch. Weiter wird ausgeführt, die Unfallversicherung zahle grundsätzlich nur, wenn der Unfall zu einem bleibenden Schaden führe. Statistisch gesehen sei aber kaum eine Schwerbehinderung auf einen Unfall zurückzuführen. Vielmehr sei meist eine schwere Krankheit die Ursache für einen bleibenden Schaden. Aus diesen Gründen sei eine Unfallversicherung nur selten sinnvoll.
Dieser kurze Rat ist schlicht und ergreifend nicht korrekt.

Kein Irrtum: Die Unfallversicherung zahlt nach Beinbruch

Die Unfallversicherung zahlt sehr wohl auch bei einem Beinbruch, und zwar dann, wenn der Beinbruch durch einen Unfall verursacht wurde und einen dauerhaften Gesundheitsschaden nach sich zieht.

beinbruchFalsch ist auch die Aussage, dass eine Schwerbehinderung erforderlich sei. Dies ist nicht der Fall. Es geht schlicht nur um die Frage, ob der unfallbedingte Gesundheitsschaden von Dauer ist oder nur vorübergehend war. „Dauer“ bedeutet nicht zwingend und unbedingt ein Leben lang, sondern es geht um die Prognose, die häufig auf einen Zeitraum von 3 Jahren ab dem Unfall abstellt.

Wer einen Unfall mit einer vermutlich dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung beim Unfallversicherer meldet, wird aufgefordert, innerhalb einer vertraglich geregelten Frist eine ärztliche Bescheinigung beim Versicherer vorzulegen. Wichtig ist, dass in dieser ärztlichen Bescheinigung sämtliche unfallbedingten Gesundheitsschäden aufgeführt sind mit ihrer Diagnose und der körperlichen Beeinträchtigung, die die Verletzungen verursachen.

Bei kleineren Gesundheitsschäden prüft der Versicherung das ohne ein Gutachten, bei umfangreicheren häufig durch Einholung eines Sachverständigengutachtens. Der Sachverständige prüft dann die Frage der Unfallbedingtheit und auch, ob aller Voraussicht nach mit einem dauerhaften Gesundheitsschaden zu rechnen ist.
Wird dies bestätigt, überprüft der Unfallversicherer das Gutachten und leistet die vertraglich vereinbarte Invaliditätssumme und ggfs. weitere vertraglich vereinbarte Leistungen nach dem gutachterlich festgestellten Invaliditätsgrad.

Oft ist eine sogenannte Neubemessungsfrist vertraglich mitvereinbart, die 3 Jahre nach dem Unfall endet und mit der der Versicherer, aber auch der Versicherungsnehmer eine Neubegutachtung beantragen kann, wenn dies angezeigt ist. Wird die Neubemessungsfrist nicht wahrgenommen, ist die Angelegenheit mit der bereits vom Versicherer erbrachten Invaliditätssumme erledigt.
Verbessert sich der Gesundheitszustand nach Ablauf dieser 3 Jahre, kann der Unfallversicherer, wenn die Angelegenheit beendet ist, keine Rückforderungen stellen. Anders herum kann aber auch der Versicherungsnehmer nach Ablauf dieser Frist bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes keine weiteren Leistungen fordern.
Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in meinen Beiträgen: Die private Unfallversicherung: notwendig oder zumindest sinnvoll? und Die private Unfallversicherung: Das am besten gehütete Geheimnis.

Es liegt mir fern, den Abschluss einer Unfallversicherung per se und ohne Betrachtung des Einzelfalles als sinnvoll oder sinnlos zu bezeichnen.
Hier sollte in jedem Fall eine eingehende, auch vor allem individuelle Beratung des interessierten Verbrauchers erfolgen, bei dem er in die Lage versetzt wird, abzuwägen, ob eine solche Unfallversicherung für sich, für seine Familie und seine Angehörigen angebracht ist oder nicht und vor allem auch zu welchem Preis dies möglich ist.

Irem Scholz, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht
mit dem zusätzlichen Interessenschwerpunkt: Privates Unfallversicherungsrecht

Die Motorradsaison startet – doch hat der Saisonstart in diesem Jahr einen faden Beigeschmack! Ein Virus bestimmt zurzeit unser Leben und hat in den letzten Wochen die ganze Welt auf den Kopf gestellt. Gleichzeitig geht das Leben weiter, allerdings mit großen Einschränkungen für jeden einzelnen.

Dennoch: Sonnenschein und Frühlingswetter, dazu das nahende Wochenende und der Beginn der Osterferien locken wieder zahllose Motorradfahrer mit Saison-Kennzeichen auf die Straßen. Mit dem Motorrad durch die Gegend zu fahren und auf andere Gedanken zu kommen, das klingt großartig. Und: Man ist ja allein unterwegs und das Virus wird uns in der Luft schon nichts anhaben können. Weiterlesen

Immer wieder werde ich im Bekanntenkreis bei Gesprächen über das Thema Unfallversicherung mit der Äußerung konfrontiert, diese trete ja gar nicht ein, wenn ein Unfall selbst verursacht wurde. Das ist in der Tat ein weit verbreitetes Missverständnis und ein Grund dafür, dass viele, auch schwere Unfälle der Versicherung gar nicht erst gemeldet werden. Weiterlesen

Nun ist er da, der Sommer, und viele freuen sich über Sonnenschein und angenehme Temperaturen.
Doch während viele Menschen Temperaturen jenseits der 25 oder gar 30 Grad genießen, bedeutet das für manch andere Stress pur. Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Straßenverkehr führt die Hitze zu Mehrbelastung. Hohe Temperaturen machen müde und unkonzentriert. Auch ist die Reizbarkeit bei heißem Wetter deutlich höher, das Verhalten im Verkehr wird aggressiver und risikobereiter. All das kann beim Autofahren schnell gefährlich werden. Weiterlesen

Wer Opfer eines Verkehrsunfalls wird, der möchte selbstverständlich seine ihm zustehenden Rechte gegen den Unfallgegner durchsetzen, um finanzielle Wiedergutmachung zu erhalten. Hier ist es wichtig, möglichst frühzeitig spezialisierte anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da in den meisten Fällen eine Haftpflichtversicherung auf der Gegenseite steht, die die zivilrechtliche Regulierung durchführt.
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Der Kampf für Menschen, die durch einen Unfall oder Behandlungsfehler schwer verletzt wurden, ist hart, lohnt sich aber fast immer. Rechtsanwalt und Partner Thomas Gfrörer beschreibt die wichtigsten Herausforderungen – und erklärt, warum er nach dem Besuch eines Seminars besser versteht, was die Sachbearbeiter der gegnerischen Versicherung antreibt.

Schwerverletzte sind keine Gegenstände, sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Die größte Herausforderung bei der Personenschadensregulierung liegt also schon in der Natur der Sache: Kein Mensch ist wie der andere. Jeder empfindet Schmerzen und Beeinträchtigungen anders, jeder hat eine individuelle Lebenssituation. Bei einem VW Golf weiß man genau, wie viel ein Kotflügel mit Lackierung und Montage kostet. Bei einem schwerstverletzten Menschen müssen wir den Heilungsverlauf abwarten. Weiterlesen

Immer wieder werden wir mit dem Einwand des Versicherers konfrontiert, dem Mandanten sei ein Mitverschulden vorzuwerfen. Dieser Einwand kommt immer häufiger und auch unabhängig von der Unfallart, also sowohl bei einem Verkehrsunfall als auch z.B. bei einem Reitunfall. Die Versicherer fahren hier die Strategie, sich der vollen Haftung zu entziehen und damit den Schadensersatz kleiner zu halten. Weiterlesen

Über einen kuriosen Fall hatte das Amtsgericht Dortmund im vergangenen Jahr zu entscheiden. Zwei Pkw stehen an einer roten Ampel und bei Grün fahren beide an. Soweit – so normal. Plötzlich jedoch bremst der Fahrer des vorausfahrenden Pkw stark ab und es kommt wie es kommen muss: Der zweite Pkw fährt auf den ersten auf mit dem Ergebnis: „wirtschaftlicher Totalschaden“ des zweiten Autos.
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Der Start in die Motorradsaison ist leider auch verbunden mit einer steigenden Zahl schwerer Unfälle, in die Motorradfahrer verwickelt sind. Gerade nach schweren und schwersten Unfällen stehen die Familie und das Umfeld des Verletzten meist ratlos da. Neben der Angst um das Leben und die Gesundheit müssen viele Dinge geklärt und geregelt werden.

Von Anfang an die richtigen Weichen stellen

Seit vielen Jahren bin ich darauf spezialisiert, die Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche schwerverletzter Motorradfahrer durchzusetzen. Da ich selbst passionierte Bikerin bin, weiß ich, wie wichtig es ist, nach einem Unfall professionelle juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so können die Weichen von Anfang an richtig gestellt und die berechtigten Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz optimal durchgesetzt werden. Weiterlesen

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