Mit den Temperaturen steigen die Unfallzahlen. Worauf es im Fall der Fälle aus juristischer Sicht ankommt, erklärt die passionierte Bikerin Ines Gläser.

Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Nase kitzeln und die Temperaturen steigen, zieht es uns nach draußen. Ob mit dem Fahrrad oder dem Motorrad, dem Hund oder einem Lieblingsmenschen, fast alle freuen sich, dass der lange Winter endlich vorbei ist.

Die Motorradfahrer unter uns wissen, dass ein gründlicher Check von Mensch und Maschine vor der ersten Fahrt sinnvoll und notwendig ist. Denn im Falle eines Unfalls drohen uns schwere und sogar schwerste Verletzungen. Zudem tauchen dann regelmäßig knifflige rechtliche Fragen auf – und genau wie beim gründlichen Check vor der ersten Fahrt kommt es auf die Details an.

Unfallgefahr oft unterschätzt

Motorradfahrer leben – neben den Fahrradfahrern – deutlich gefährlicher als andere Verkehrsteilnehmer. Das Tötungsrisiko ist mehr als viermal so hoch!

Gerade zu Saisonbeginn unterschätzen viele Motorradfahrer die Gefahr: Zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand, gefährliche Überholmanöver, Selbstüberschätzung und mangelnde Kenntnis der befahrenen Strecken sind häufig die Ursache für schwere Unfälle. Vor allem Fahranfänger und auch diejenigen, die eine lange Winterpause genossen haben, können die Gefahren oftmals nicht richtig einschätzen. Kommt es dann zu einem Unfall, sind vielfältige Verletzungen die Folge, da das Motorrad – im Gegensatz zu einem Pkw – keine Knautschzone hat. Nicht selten kommt es bei Motorradunfällen zu schwersten Kopfverletzungen, Verletzungen im Halswirbelbereich sowie zu Verletzungen der unteren Extremitäten.

Die erwähnte Selbstüberschätzung sollte daher erst gar nicht mit an den Start gehen. Achten Sie stattdessen auf die passende Schutzkleidung, die viel dazu beitragen kann, dass ein Unfall glimpflich ausgeht.

Schutzhelm ist Pflicht

Motorradunfall, SchmerzensgeldDie Vorstellung, einmal ohne Helm unterwegs zu sein, so wie in den USA, hört sich nach grenzenloser Freiheit an. Doch fahren ohne Schutzhelm ist hier bei uns in Deutschland leider – oder vielmehr zum Glück- nicht erlaubt. § 21 a Abs. 2 StVO schreibt das Tragen eines geeigneten Schutzhelmes vor.

Eine Missachtung dieser Vorschrift wird nicht nur mit einem Bußgeld geahndet, sondern führt in der Regel auch dazu, dass dem Motorradfahrer, sollte es zu einem Unfall kommen, ein Mitverschulden gem. § 254 BGB angelastet wird. Und das selbst dann, wenn er den Unfall nicht verursacht hat.

Dieses Mitverschulden kann zu einer drastischen Reduzierung der Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche des Motorradfahrers führen. Zwar hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 17.06.2014 entschieden, dass sich der Verstoß gegen die Helmpflicht kausal ausgewirkt haben muss – wird also nicht der Kopf, sondern „nur“ die Schulter oder das Bein verletzt, hat das keine Auswirkung auf die Bemessung der Schadensersatzansprüche – dennoch sollten Motorradfahrer der gesetzlich normierten Pflicht, einen Helm zu tragen, immer nachkommen.

Schutzkleidung ist unerlässlich

Generell gilt, dass eine geeignete Schutzkleidung getragen werden sollte, um nach einem Unfall mögliche Kürzungen der eigenen Ansprüche zu vermeiden. Auch wenn es hier (noch) keine einheitliche Rechtsprechung gibt, sollte man schon im eigenen Interesse für den bestmöglichen Schutz durch geeignete Kleidung sorgen.

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall, ist es wichtig, besonnen und richtig zu reagieren. Gerade bei schweren Motorradunfällen sollte unbedingt die Polizei informiert werden, um den Unfall genau zu dokumentieren.

Das Grundprinzip lautet: Ist der Motorradunfall unverschuldet, muss der Haftpflichtversicherer des Unfallgegners neben dem Schmerzensgeld auch Schadensersatz leisten. Das bedeutet, er muss den Erwerbsschaden, den Haushaltsführungsschaden, den Pflegemehrbedarfsschaden sowie Fahrt- und Zuzahlungskosten erstatten.

Vom Motorrad-Umbau bis zur Urlaubsbegleitung

Vom Motorrad-Umbau bis zur UrlaubsbegleitungAber das ist noch nicht alles: Es sind sämtliche Kosten zu ersetzen, die Ihnen ohne den Unfall nicht entstanden wären. Wie weit das geht, zeigt das folgende Beispiel:

Wenn Sie als passionierter Motorradfahrer bleibende Verletzungen erlitten haben und dadurch nicht mehr mit einem „normalen“ Motorrad fahren können, haben Sie Anspruch auf entsprechende Umbauten Ihres Motorrads. Für die Kosten muss der Haftpflichtversicherer aufkommen.

Dasselbe Prinzip gilt auch für Urlaubsreisen. So muss der Versicherer den Mehraufwand ersetzen, wenn Sie als Rollstuhlfahrer eine Begleitperson benötigen.

Betroffene sollten auf keinen Fall selbst mit dem gegnerischen Haftpflichtversicherer zu verhandeln. Rechtsanwälte, die auf die Durchsetzung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen spezialisiert sind, haben das notwendige Wissen und die notwendige Erfahrung, um Ihnen zu Ihrem Recht zu verhelfen.

Wir Anwälte kennen sämtliche Schadenspositionen und machen sie für unsere Mandanten geltend. Je schwerwiegender die gesundheitlichen Folgen eines Motorradunfalls sind, desto wichtiger ist es, dass Sie einen Spezialisten für Personengroßschäden an Ihre Seite holen. Denn das erhöht die Chancen auf eine faire und angemessene Entschädigung deutlich.

Schmerzensgeldansprüche optimal durchsetzen

Ich bin ist seit vielen Jahren darauf spezialisiert, die Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche schwerverletzter Motorradfahrer durchzusetzen. Als  passionierte Bikerin weiß ich, wie wichtig es ist, nach einem Unfall professionelle juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so können die Weichen von Anfang an richtig gestellt und die berechtigten Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz optimal durchgesetzt werden.

Immer wieder vertrete ich Mandanten, die von der Gegenseite mit kleinen Vorschüssen regelrecht abgespeist wurden. Selbst Monate bzw. Jahre nach dem Unfall haben sie noch keine Aussicht auf eine angemessene Entschädigung bzw. einen Abschluss der Verhandlungen.

Schadensersatzansprüche müssen exakt berechnet werden

Natürlich müssen genügend Informationen vorliegen und gegebenenfalls müssen auch Gutachten eingeholt werden. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Ansprüche vernünftig berechnet und dem Haftpflichtversicherer bekanntgegeben werden, damit von Anfang an klar ist, um welche Summen es geht. Wenn beispielsweise ein Mandant erzählt, sein bisheriger Rechtsanwalt habe noch keine konkrete Forderung berechnet, schrillen die Alarmglocken. Für den gegnerischen Haftpflichtversicherer bedeutet das nämlich, er kann die Vorschüsse häppchenweise zahlen und die Sache damit herauszögern. Werden dagegen alle Ansprüche exakt berechnet und dem Versicherer vorgelegt, kann oftmals innerhalb kurzer Zeit ein ausführliches und ergebnisorientiertes Regulierungsgespräch geführt werden. Bis zu einem endgültigen Abschluss der Verhandlungen ist es dann meist nicht mehr weit.

Wird diese Last von den Schultern genommen – und das höre ich immer wieder von meinen Mandanten –, ist das eine große Erleichterung, weil Geschädigte sich dann wieder auf das eigentlich Wichtige, nämlich das Gesundwerden, konzentrieren können.

Ines Gläser, Fachanwältin für Medizinrecht und passionierte Bikerin, hat sich auf die Vertretung von Opfern von Motorradunfällen spezialisiert.

Das Winterwetter mit Frost, Schnee und Glatteis führt bei Fußgängern und Autofahrern immer wieder zu Unfällen und Verletzungen. Dabei stellt sich regelmäßig die  Frage nach der Haftung für entstandene (Personen)Schäden. Grundsätzlich geht die Rechtsprechung davon aus, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer, ob motorisiert oder zu Fuß, auf die durch winterliche Witterung entstehenden Gefahren einstellen muss. Schon im Eigeninteresse der Schadenverhütung muss er die Maßnahmen ergreifen, die nach der gegebenen Gefahrenlage geboten sind. Tut er dies nicht, begründet dies in der Regel eine Mithaftung. Weiterlesen

Adventskranz und Weihnachtsbaum mit echten Kerzen haben bei vielen Menschen eine lange Tradition. Doch bei nicht sachgemäßem Umgang mit Adventskränzen und Weihnachtsbäumen droht die schönste Zeit des Jahres in einer Katastrophe zu enden. Alle Jahre wieder steigen in der Adventszeit die Einsätze der Feuerwehr drastisch an. Wer seinen Weihnachtsbaum traditionsgemäß mit echten Kerzen schmückt, schafft dadurch ein Gefahrenpotential. Wird der Baum nicht zuverlässig kontrolliert, kann es sehr schnell zu einem Wohnungsbrand kommen und in der Folge nicht nur zu Schäden in der Wohnung bzw. im Haus, sondern möglicherweise auch zu schweren Brandverletzungen.

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Der Frühling ist da und die Motorräder werden aus ihrem langen Winterschlaf geweckt! Endlich können wir Motorradfahrer uns wieder den Wind um die Nase wehen lassen und das Gefühl der Freiheit genießen. Mit dem Motorrad durch die Gegend zu fahren und auf andere Gedanken zu kommen, das klingt einfach großartig. Jedem einzelnen von Ihnen wünsche ich eine schöne und angenehme, vor allem aber eine unfallfreie Saison! Weiterlesen

Warum ein auf Personenschadensrecht spezialisierter Rechtsanwalt den Fall entscheiden kann

Sie hatten einen schweren Unfall und leiden nun unter den Folgen Ihrer schwerwiegenden Verletzungen. Sie haben Anspruch auf Schadensersatz und möchten den auch von der gegnerischen Versicherung einfordern
Wenn Sie auf eigene Faust versuchen zu Ihrem Recht zu kommen, stehen Sie in der Regel auf verlorenem Posten. Bei der Regulierung der Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche werden Sie mit großer Sicherheit benachteiligt. Denn immer wieder stellen wir fest, dass einige Versicherer selbst in vermeintlich eindeutigen Fällen die Schadensregulierung massiv verzögern oder gleich ganz verweigern. Mit einem spezialisierten Anwalt an der Seite erhöhen sich Ihre Erfolgschancen deutlich. Weiterlesen

Als wären wir nicht schon durch Corona genug belastet, steht nun auch der Winter vor der Tür. Pünktlich zum 1. Advent kündigen sich die ersten Flocken an und auch im Flachland soll es weiß werden.  Autofahrer werden vom ersten Schnee immer wieder buchstäblich kalt erwischt. Wenn der erste Schnee fällt und es bis in tiefe Lagen schneit, kommt es regelmäßig zu mehr oder minder schweren Unfällen mit Verletzten und bei Fußgängern zu unfreiwilligen Rutschpartien, die schlimmstenfalls im Krankenhaus endeten. Weiterlesen

Das Thema Versicherungen ist zwar in aller Munde, jedoch sind Verbraucher häufig mit der Frage, welche Versicherung Sinn macht oder gar zwingend notwendig ist, überfordert. Sie lassen sich entweder von Versicherungsmaklern beraten oder informieren sich über die Medien.
Erst kürzlich konnte man im Finanztip unter der Überschrift „Die 14 größten Irrtümer über Versicherungen“ lesen

Irrtum 5: Die Unfallversicherung zahlt nach Beinbruch.

In dem Beitrag heißt es: Es klinge zwar plausibel, das die Unfallversicherung nach einem Beinbruch zahle, doch sei diese Annahme falsch. Weiter wird ausgeführt, die Unfallversicherung zahle grundsätzlich nur, wenn der Unfall zu einem bleibenden Schaden führe. Statistisch gesehen sei aber kaum eine Schwerbehinderung auf einen Unfall zurückzuführen. Vielmehr sei meist eine schwere Krankheit die Ursache für einen bleibenden Schaden. Aus diesen Gründen sei eine Unfallversicherung nur selten sinnvoll.
Dieser kurze Rat ist schlicht und ergreifend nicht korrekt.

Kein Irrtum: Die Unfallversicherung zahlt nach Beinbruch

Die Unfallversicherung zahlt sehr wohl auch bei einem Beinbruch, und zwar dann, wenn der Beinbruch durch einen Unfall verursacht wurde und einen dauerhaften Gesundheitsschaden nach sich zieht.

beinbruchFalsch ist auch die Aussage, dass eine Schwerbehinderung erforderlich sei. Dies ist nicht der Fall. Es geht schlicht nur um die Frage, ob der unfallbedingte Gesundheitsschaden von Dauer ist oder nur vorübergehend war. „Dauer“ bedeutet nicht zwingend und unbedingt ein Leben lang, sondern es geht um die Prognose, die häufig auf einen Zeitraum von 3 Jahren ab dem Unfall abstellt.

Wer einen Unfall mit einer vermutlich dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung beim Unfallversicherer meldet, wird aufgefordert, innerhalb einer vertraglich geregelten Frist eine ärztliche Bescheinigung beim Versicherer vorzulegen. Wichtig ist, dass in dieser ärztlichen Bescheinigung sämtliche unfallbedingten Gesundheitsschäden aufgeführt sind mit ihrer Diagnose und der körperlichen Beeinträchtigung, die die Verletzungen verursachen.

Bei kleineren Gesundheitsschäden prüft der Versicherung das ohne ein Gutachten, bei umfangreicheren häufig durch Einholung eines Sachverständigengutachtens. Der Sachverständige prüft dann die Frage der Unfallbedingtheit und auch, ob aller Voraussicht nach mit einem dauerhaften Gesundheitsschaden zu rechnen ist.
Wird dies bestätigt, überprüft der Unfallversicherer das Gutachten und leistet die vertraglich vereinbarte Invaliditätssumme und ggfs. weitere vertraglich vereinbarte Leistungen nach dem gutachterlich festgestellten Invaliditätsgrad.

Oft ist eine sogenannte Neubemessungsfrist vertraglich mitvereinbart, die 3 Jahre nach dem Unfall endet und mit der der Versicherer, aber auch der Versicherungsnehmer eine Neubegutachtung beantragen kann, wenn dies angezeigt ist. Wird die Neubemessungsfrist nicht wahrgenommen, ist die Angelegenheit mit der bereits vom Versicherer erbrachten Invaliditätssumme erledigt.
Verbessert sich der Gesundheitszustand nach Ablauf dieser 3 Jahre, kann der Unfallversicherer, wenn die Angelegenheit beendet ist, keine Rückforderungen stellen. Anders herum kann aber auch der Versicherungsnehmer nach Ablauf dieser Frist bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes keine weiteren Leistungen fordern.
Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in meinen Beiträgen: Die private Unfallversicherung: notwendig oder zumindest sinnvoll? und Die private Unfallversicherung: Das am besten gehütete Geheimnis.

Es liegt mir fern, den Abschluss einer Unfallversicherung per se und ohne Betrachtung des Einzelfalles als sinnvoll oder sinnlos zu bezeichnen.
Hier sollte in jedem Fall eine eingehende, auch vor allem individuelle Beratung des interessierten Verbrauchers erfolgen, bei dem er in die Lage versetzt wird, abzuwägen, ob eine solche Unfallversicherung für sich, für seine Familie und seine Angehörigen angebracht ist oder nicht und vor allem auch zu welchem Preis dies möglich ist.

Irem Jung, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht
mit dem zusätzlichen Interessenschwerpunkt: Privates Unfallversicherungsrecht

Die Motorradsaison startet – doch hat der Saisonstart in diesem Jahr einen faden Beigeschmack! Ein Virus bestimmt zurzeit unser Leben und hat in den letzten Wochen die ganze Welt auf den Kopf gestellt. Gleichzeitig geht das Leben weiter, allerdings mit großen Einschränkungen für jeden einzelnen.

Dennoch: Sonnenschein und Frühlingswetter, dazu das nahende Wochenende und der Beginn der Osterferien locken wieder zahllose Motorradfahrer mit Saison-Kennzeichen auf die Straßen. Mit dem Motorrad durch die Gegend zu fahren und auf andere Gedanken zu kommen, das klingt großartig. Und: Man ist ja allein unterwegs und das Virus wird uns in der Luft schon nichts anhaben können. Weiterlesen

Nun ist er da, der Sommer, und viele freuen sich über Sonnenschein und angenehme Temperaturen.
Doch während viele Menschen Temperaturen jenseits der 25 oder gar 30 Grad genießen, bedeutet das für manch andere Stress pur. Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Straßenverkehr führt die Hitze zu Mehrbelastung. Hohe Temperaturen machen müde und unkonzentriert. Auch ist die Reizbarkeit bei heißem Wetter deutlich höher, das Verhalten im Verkehr wird aggressiver und risikobereiter. All das kann beim Autofahren schnell gefährlich werden. Weiterlesen

Wer Opfer eines Verkehrsunfalls wird, der möchte selbstverständlich seine ihm zustehenden Rechte gegen den Unfallgegner durchsetzen, um finanzielle Wiedergutmachung zu erhalten. Hier ist es wichtig, möglichst frühzeitig spezialisierte anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da in den meisten Fällen eine Haftpflichtversicherung auf der Gegenseite steht, die die zivilrechtliche Regulierung durchführt.
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Der Kampf für Menschen, die durch einen Unfall oder Behandlungsfehler schwer verletzt wurden, ist hart, lohnt sich aber fast immer. Rechtsanwalt und Partner Thomas Gfrörer beschreibt die wichtigsten Herausforderungen – und erklärt, warum er nach dem Besuch eines Seminars besser versteht, was die Sachbearbeiter der gegnerischen Versicherung antreibt.

Schwerverletzte sind keine Gegenstände, sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Die größte Herausforderung bei der Personenschadensregulierung liegt also schon in der Natur der Sache: Kein Mensch ist wie der andere. Jeder empfindet Schmerzen und Beeinträchtigungen anders, jeder hat eine individuelle Lebenssituation. Bei einem VW Golf weiß man genau, wie viel ein Kotflügel mit Lackierung und Montage kostet. Bei einem schwerstverletzten Menschen müssen wir den Heilungsverlauf abwarten. Weiterlesen

Immer wieder werden wir mit dem Einwand des Versicherers konfrontiert, dem Mandanten sei ein Mitverschulden vorzuwerfen. Dieser Einwand kommt immer häufiger und auch unabhängig von der Unfallart, also sowohl bei einem Verkehrsunfall als auch z.B. bei einem Reitunfall. Die Versicherer fahren hier die Strategie, sich der vollen Haftung zu entziehen und damit den Schadensersatz kleiner zu halten. Weiterlesen

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