Schadensregulierung - Anwaltsbüro Quirmbach & Partner

Ein Aufruf gegen das häufig zögerliche Regulierungsverhalten einiger Versicherer

Sonntagmorgen, ich bin auf dem Weg zur holländischen Insel Ameland, zusammen mit meiner Husky-Hündin Mia. Eine Woche Intensivtraining Mensch und Hund. Hier herrscht kaum Verkehr. Zartes helles Grün, Frühlingsgrün – eine der schönsten Farben der Natur im Wechsel von Sonnenlicht und Wolkenschatten. Auf dem Weg zurück nach Norden rasten Tausende von Wildgänsen auf Äckern und Weiden zwischen Schafen. „What a wonderful world“ – der hawaiianische Musiker Israel Kamakawiwo‘ole singt mir aus der Seele.

Neben mir auf dem Beifahrersitz stapeln sich die Aktenseiten. Der Fall von Frau G.: medizinische Berichte, Gutachten, Schriftwechsel zwischen Anwälten und Versicherung, dazwischen Bilder von Operationen, einem entstellten und verbrannten Körper, der kaum als menschliches Wesen zu erkennen ist. Das ist Frau G. Weiterlesen

Das Anwaltsbüro Quirmbach & Partner ist spezialisiert auf die Durchsetzung von Schmerzensgeld und Schadenersatzansprüchen für Personenschäden nach Unfällen und durch ärztliche Behandlungsfehler. Mit unserer Arbeit möchten wir unseren schwerstgeschädigten Mandanten einen finanziellen Ausgleich für das erlittene Leid verschaffen. Zwar kann auch eine noch so hohe Entschädigung die Gesundheit nicht zurückbringen, doch wird dadurch zumindest die wirtschaftliche Situation unserer Mandanten deutlich verbessert. Weiterlesen

„Die Haftpflichtversicherungen sind verpflichtet, die Schadensregulierung von sich aus zu fördern und angemessene Abschlagszahlungen zu leisten, sobald ihre Einstandspflicht bei verständig-lebensnaher, objektiver Betrachtungsweise erkennbar wird.“ (OLG Karlsruhe 1972)

Auf dieses inzwischen mehr als 40 Jahre alte Urteil hat sich das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main bereits in einem Urteil vom 07.01.1999 berufen und in einem Fall das Schmerzensgeld verdoppelt. Die Begründung war damals, die Versicherung habe sich in kaum verständlicher und zu missbilligender Weise einem berechtigten Verlangen nach Entschädigung entgegengestellt. Sie habe ihre Machtposition als wirtschaftlich stärkere Partei in geradezu unanständiger Weise ausgenutzt. Ein solches Verhalten grenze bereits an den Tatbestand der Nötigung und könne nicht hingenommen werden. Weiterlesen

Das Regulierungsverhalten vieler Haftpflichtversicherungen, insbesondere bei schweren Personenschäden, ist in den seltensten Fällen korrekt. Seit der Finanzkrise im Jahre 2008 hat sich die Situation der Geschädigten noch einmal verschärft. Mit den abstrusesten Argumenten wird nicht nur die Haftung, sondern jede einzelne Schadensposition bestritten mit dem erkennbaren Ziel, Druck auf den Geschädigten auszuüben und ihn zu einem unangemessen niedrigen Vergleich zu bewegen.

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Seit einem Autounfall im Jahr 2004 sitzt Sarah T. schwerstbehindert im Rollstuhl. Sie fordert von der Versicherung eine Entschädigung in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Diese Forderung hat das Hamburger Landgericht am 26. Juli 2011 zurückgewiesen. Das Gericht hat für Sarah T. stattdessen ein Schmerzensgeld von 430.000 € ausgeurteilt. Außerdem wurde ihr eine monatliche Rente in Höhe von 8.500 € für Pflege und Verdienstausfall zugesprochen. Das Hamburger Urteil ist erwartungsgemäß ausgefallen.
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Der mit dem hier beschriebenen Fall vorher befasste Anwalt riet unserer Mandantin dringend, das Angebot der Versicherung in Höhe von 300.000 Euro anzunehmen – eine Entschädigung für ein Leben, das nur eingeschränkt gelebt werden konnte: Im Jahr 1991 sitzt die Mandantin in einem Auto, sie ist lediglich Beifahrerin. Das Unglück des Verkehrsunfalls ist unvermeidlich für sie. Ihre Verletzungen jedoch verändern ihr Leben: Am rechten Bein sind das obere und untere Sprunggelenk für alle Zeiten unbrauchbar, sie wird ihr Leben lang starke Schmerzen haben. Damit verbunden ist – als weitere Folge – eine Arthrose.
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