Anwaltsbüro Quirmbach und Partner

Kapitalisierungstabellen – Ersatzansprüche bei Personenschäden richtig berechnen

Bei schweren Personenschäden für den Betroffenen eine angemessene Entschädigung vom Verantwortlichen zu erreichen, ist für Anwälte eine komplexe Aufgabe und abhängig von vielen dynamischen Einflüssen. Das Buch „Kapitalisierungstabellen – Ersatzansprüche bei Personenschäden richtig berechnen“, jetzt in der 2. und überarbeiteten Auflage, erschienen, bietet kompetente Unterstützung und berücksichtigt die wichtigsten Faktoren: marktgerechte Zinssätze, realistische Laufzeiten, Kapitalertragsteuer sowie aktuelle demografische Entwicklungen. Weiterlesen

Melanie Kamper, Rechtsanwältin für Unfallopfer

Haushaltsführungsschaden: keine überhöhte Anforderung an die Substantiierung

Das Oberlandesgericht Köln hat in seiner Entscheidung vom 12.12.2014 (Az. 19 U 39/14) bestätigt, dass es für die Bewilligung eines Haushaltsführungsschadens grundsätzlich erforderlich ist, den Umfang der vor dem Schadensereignis verrichteten Haushaltstätigkeit substantiiert, d.h. fundiert und begründet darzulegen. Aus diesem Grund fordern die Versicherer immer dezidiertere Angaben und hoffen so, dass der Geschädigte irgendwann keine Kraft mehr hat, den Fragen standzuhalten und letztendlich kapituliert. Damit erreichen die Versicherer eine deutliche Verringerung der zu entschädigende Summe und sparen so jährlich Millionen von Euro ein. Weiterlesen

Rechtsanwältin Irem Scholz, Fachanwältin für Medizinrecht

Behandlungsfehler nach Verkehrsunfall: Wer haftet für den Hirnschaden?

Wer haftet für den Hirnschaden, der durch einen Behandlungsfehler nach einem Verkehrsunfall verursacht wurde? Mit dieser Frage befasste sich das Oberlandesgericht Oldenburg in seinem Urteil vom 8.7.2015 (Az. 5 U 28/15). Weiterlesen

Laura Quirmbach, LL.M. - Master of Laws (Medizinrecht) Fachanwältin für Medizinrecht

Anrechnung des Ausbildungsgeldes einer Behindertenwerkstatt auf den Verdienstausfall

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 30.06.2015 (VI ZR 379/14) entschieden, dass die von der Bundesagentur für Arbeit als Leistungsträgerin einer Werkstatt für behinderte Menschen erbrachten monatlichen Maßnahmekosten für die Beschäftigung eines geschädigten behinderten Menschen nicht auf den Ersatz eines entgangenen Verdienstes des Geschädigten anzurechnen sind. Diese Kosten sind nach Auffassung des BGH sachlich nicht kongruent im Sinne des § 116 Abs. 1 SGB X. Weiterlesen

Valeska Strunk, Rechtsanwältin

Anrechnung von Versicherungsleistungen: Summenversicherung oder Schadenversicherung?

Bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegenüber dem Schädiger stellt sich häufig die Frage, ob Leistungen, die von privaten Versicherungen wie z.B. der Unfall- oder der Krankenversicherung gezahlt werden, auf den Anspruch anzurechnen sind. Häufig werden diese Leistungen in voller Höhe angerechnet, obwohl das keineswegs immer korrekt ist. Entscheidend ist hier die Unterscheidung von Summenversicherung auf der einen und Schadenversicherung auf der anderen Seite, denn Leistungen aus einer Schadenversicherung sind anzurechnen, Leistungen einer Summenversicherung dagegen nicht. Weiterlesen