Einträge von quirmbachundpartner

Die private Unfallversicherung: notwendig oder zumindest sinnvoll?

In den Medien und von Verbraucherberatern wird immer wieder Kritik an der privaten Unfallversicherung geübt. Die private Unfallversicherung sei verzichtbar, besser sei eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zudem zahle die Unfallversicherung oftmals nicht, selbst wenn ein Unfall vorliege. Gelegentlich wird auch deshalb davon abgeraten, weil es bereits eine gesetzliche Unfallversicherung gäbe.

Motorrad fahren – aber sicher!

Der Winter scheint endlich auf dem Rückzug und der Frühling setzt sich allmählich durch. An den ersten schönen Wochenenden waren bereits viele Motorradfahrer unterwegs und haben sich nach der langen Winterpause den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Wer hat da nicht gleich das Bild von kurvigen Landstraßen und der Fahrt gen Sonnenuntergang im Hinterkopf? […]

BGH stärkt Patientenrechte: Hemmung der Verjährung durch Schlichtungsverfahren bei Ärztekammern

Macht ein Patient wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers Schadensersatzansprüche bei einer von den Ärztekammern eingerichteten Schlichtungsstelle geltend, tritt die Hemmung der Verjährung auch dann ein, wenn der Arzt oder dessen Haftpflichtversicherung das Schlichtungsverfahren ablehnen. Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen eines vermuteten Behandlungsfehlers unterliegen grundsätzlich der Verjährung. Als Faustformel gilt: Die Ansprüche verjähren grundsätzlich nach drei Jahren.

Wenn die Versicherung nicht zahlen will …

Schmerzensgeld muss schnell gezahlt werden. Sobald die Haftung feststeht und der Schaden überschaubar ist, muss die gegnerische Versicherung, wenn schon nicht die ganze Summe, dann zumindest hohe Abschlagszahlungen auf das Schmerzensgeld leisten. Denn nur dann, so die Rechtsprechung, kann das Schmerzensgeld seine Funktion, ein Ausgleich für entgangene Lebensqualität und Lebensfreude zu sein, am besten erfüllen. […]

Kein (privater) Unfallversicherungsschutz bei Heilmaßnahmen?!

Die private Unfallversicherung tritt ein, wenn die versicherte Person einen Unfall erleidet. Dem Geschädigten steht dann die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu, die in der Regel als Kapitalleistung gezahlt wird. Art und Höhe der Leistungen hängen vom jeweiligen Unfallversicherungsvertrag nebst mit abgeschlossener Bedingungen ab. Häufig bestehen Meinungsverschiedenheiten darüber, wann überhaupt von einem Unfall auszugehen ist.