Einträge von quirmbachundpartner

Motorrad fahren – aber sicher!

Der Winter scheint endlich auf dem Rückzug und der Frühling setzt sich allmählich durch. An den ersten schönen Wochenenden waren bereits viele Motorradfahrer unterwegs und haben sich nach der langen Winterpause den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Wer hat da nicht gleich das Bild von kurvigen Landstraßen und der Fahrt gen Sonnenuntergang im Hinterkopf? […]

BGH stärkt Patientenrechte: Hemmung der Verjährung durch Schlichtungsverfahren bei Ärztekammern

Macht ein Patient wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers Schadensersatzansprüche bei einer von den Ärztekammern eingerichteten Schlichtungsstelle geltend, tritt die Hemmung der Verjährung auch dann ein, wenn der Arzt oder dessen Haftpflichtversicherung das Schlichtungsverfahren ablehnen. Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen eines vermuteten Behandlungsfehlers unterliegen grundsätzlich der Verjährung. Als Faustformel gilt: Die Ansprüche verjähren grundsätzlich nach drei Jahren.

Wenn die Versicherung nicht zahlen will …

Schmerzensgeld muss schnell gezahlt werden. Sobald die Haftung feststeht und der Schaden überschaubar ist, muss die gegnerische Versicherung, wenn schon nicht die ganze Summe, dann zumindest hohe Abschlagszahlungen auf das Schmerzensgeld leisten. Denn nur dann, so die Rechtsprechung, kann das Schmerzensgeld seine Funktion, ein Ausgleich für entgangene Lebensqualität und Lebensfreude zu sein, am besten erfüllen. […]

Kein (privater) Unfallversicherungsschutz bei Heilmaßnahmen?!

Die private Unfallversicherung tritt ein, wenn die versicherte Person einen Unfall erleidet. Dem Geschädigten steht dann die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu, die in der Regel als Kapitalleistung gezahlt wird. Art und Höhe der Leistungen hängen vom jeweiligen Unfallversicherungsvertrag nebst mit abgeschlossener Bedingungen ab. Häufig bestehen Meinungsverschiedenheiten darüber, wann überhaupt von einem Unfall auszugehen ist.

55. Verkehrsgerichtstag Goslar 2017

Vom 25. bis 27. Januar findet der 55. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar statt. Etwa 2000 Verkehrsexperten greifen in dem in Deutschland mit Abstand wichtigsten verkehrsrechtlichen Kongress aktuelle Themen des Verkehrsrechts auf und erarbeiten Empfehlungen, die erfahrungsgemäß große Bedeutung in Gesetzgebungsverfahren haben.

200.000 EUR Schmerzensgeld für ein Frontalhirnsyndrom

Das Oberlandesgericht Köln hat sich in einem Urteil vom 13.04.2016 (Az. 5 U 107/15) zur Schmerzensgeldbemessung bei einem Frontalhirnsyndrom geäußert. Geklagt hatte ein 42-jähriger Mann, der seit Jahren Probleme mit der Nasenatmung hatte und an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung litt. Er folgte der Empfehlung des behandelnden HNO-Arztes und entschied sich zu einer operativen Begradigung der Nasenscheidenwand. […]