Polytrauma und Amputation nach Unfall
Wir setzen uns konsequent für Ihr Recht ein
Ein einziger Moment kann das gesamte Leben auf den Kopf stellen.
Nach einem schweren Unfall steht plötzlich alles still – für die Betroffenen und ihre Familien. Viele Unfallopfer fühlen sich in dieser Situation allein gelassen, oft weil ihre Ansprüche im Streit mit der Versicherung nicht durchgesetzt werden.
Wir sorgen dafür, dass Ihnen das nicht passiert. Unsere spezialisierten Anwälte für Personenschäden kennen die Taktiken der Versicherer genau und setzen Ihre Rechte mit Nachdruck durch. Und wenn es nötig ist, vertreten wir Ihre Interessen auch vor Gericht – entschlossen und an Ihrer Seite.
Polytrauma
Wenn jede Verletzung ein Risiko bedeutet
Bei einem Polytrauma sind mehrere Verletzungen gleichzeitig eingetreten - oft mit lebensbedrohlichen Folgen. Diese Situationen sind medizinisch hochkomplex und juristisch besonders anspruchsvoll.
Genau hier kommen wir ins Spiel: Mit tiefem Verständnis für die medizinischen Zusammenhänge sorgen wir dafür, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht - für Behandlungskosten, Folgekosten und ein Leben mit neuer Sicherheit. Denn eines ist sicher: Mit den Unfallfolgen müssen Sie ein Leben lang leben. Wir helfen Ihnen, dies mit finanzieller Stabilität zu meistern.
Was Sie bei einem Polytrauma nach einem unverschuldeten Unfall wissen sollten, lesen Sie im Beitrag Polytrauma nach Unfall: Ihre Rechte und Ansprüche
Amputation
Mehr als nur ein körperlicher Verlust
Eine Amputation verändert nicht nur den Körper – sie verändert das ganze Leben.
Ein verlorener Arm, ein verlorenes Bein – das bedeutet körperliche Umstellungen und eine enorme seelische Belastung.
Unsere spezialisierten Anwälte setzen sich entschlossen dafür ein, dass Sie das Schmerzensgeld und den Schadensersatz erhalten, der Ihnen zusteht. Den körperlichen Verlust können wir nicht rückgängig machen.
Aber wir sorgen dafür, dass Sie Ihr neues Leben mit allen nötigen Hilfsmitteln, finanzieller Sicherheit und bestmöglicher Perspektive gestalten können.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Ratgeberbeitrag Amputation nach Unfall: Wie Sie Ihre Ansprüche sichern
Sofortmaßnahmen
Verlassen Sie sich auf unsere kompetente und schnelle Hilfe
Wir helfen Ihnen bei ...
Wir sammeln und dokumentieren alle relevanten Unterlagen und Fakten, damit Ihre Ansprüche rechtlich klar und durchsetzbar bleiben. Vom Unfallbericht bis zu sämtlichen medizinischen Unterlagen – alles wird intensiv verarbeitet.
Unsere Anwälte analysieren unfallanalytische und ärztliche Gutachten sowie Zeugenaussagen, um eine starke Basis für Ihre Forderungen zu schaffen.
Wir verhandeln direkt mit Versicherern und setzen Ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz entschlossen durch.
Ihre Rechte und Ansprüche
Schmerzensgeld und Schadensersatz: Was Ihnen wirklich zusteht
Nach einem schweren Unfall fühlt sich plötzlich alles unsicher an. Neben den körperlichen Folgen kommen finanzielle Sorgen und rechtliche Fragen auf Sie zu: Steht Ihnen Schmerzensgeld zu? Wer ersetzt Ihren Verdienstausfall oder die hohen Pflegekosten?
Viele Betroffene wissen nicht, welche Ansprüche ihnen zustehen – und genau hier stehen wir an Ihrer Seite. Wir setzen uns mit Erfahrung und Nachdruck dafür ein, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht. Sie sollen sich auf Ihre Genesung konzentrieren können – wir kümmern uns um den Rest.
Weitere Ansprüche, die Ihnen zustehen können
Auch finanziell kann die Situation nach einem schwren Unfall belastend sein. Neben dem Schmerzensgeld stehen Ihnen in der Regel noch weitere Ansprüche zu, die eine echte Entlastung bringen können.
Verdienstausfall: Wenn Sie durch die Verletzungen vorübergehend oder dauerhaft arbeitsunfähig sind, sichern wir Ihre finanzielle Zukunft ab. Ihr Einkommen darf nicht einfach wegfallen.
Haushaltsführungsschaden: Wenn alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Kochen oder Putzen nicht mehr ohne Hilfe möglich sind, müssen diese Kosten ersetzt werden – sei es durch eine Haushaltshilfe oder Unterstützung von Angehörigen.
Mehrbedarfsschaden: Zusätzliche Pflege, Umbauten für Barrierefreiheit oder spezielle Hilfsmittel – alles, was für Ihre neue Lebenssituation notwendig ist, muss finanziell abgesichert sein.
Viele dieser Ansprüche werden übersehen – doch wir stellen sicher, dass Ihnen nichts entgeht. Mit unserer Erfahrung sorgen wir dafür, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht.
Sie möchten mehr über das Thema Schadensersatz erfahren?
In unserem Expertenbeitrag erhalten Sie weitere Informationen: Schadensersatz und Schadensersatzansprüche für Geschädigte
Fallschilderungen aus unserer Praxis
Wie wir nach Polytrauma und Amputation langfristige Ansprüche sichern
Ein Polytrauma oder eine Amputation verändert das Leben der Betroffenen oft dauerhaft. Neben Schmerzen, Operationen und Rehabilitation stellen sich schnell existenzielle Fragen: Wer trägt die Kosten für Prothesen, Hilfsmittel, Umbauten, Pflege oder den Verdienstausfall?
Unsere Fallschilderungen zeigen, wie wir schwere Personenschäden rechtlich und wirtschaftlich aufarbeiten. Wir prüfen den langfristigen Bedarf, berechnen Zukunftsschäden und setzen Ansprüche auf Schmerzensgeld, Schadensersatz und finanzielle Absicherung konsequent durch.
Der Fall
Unser Mandant wurde als Motorradfahrer unverschuldet in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Ein anderer Verkehrsteilnehmer nahm ihm die Vorfahrt. Durch den Aufprall erlitt unser Mandant schwerste Verletzungen. Sein Fuß musste noch an der Unfallstelle amputiert werden.
Die gegnerische Versicherung versuchte, die Ansprüche erheblich zu kürzen. Sie argumentierte, unser Mandant habe keine speziellen Motorradstiefel getragen und müsse sich deshalb ein Mitverschulden anrechnen lassen.
Die rechtliche Herausforderung
Dieser Einwand hätte erhebliche finanzielle Folgen gehabt. Wäre ein Mitverschulden angenommen worden, hätte die Versicherung Schmerzensgeld und Schadensersatz deutlich reduzieren können.
Entscheidend war daher die Frage, ob geeignete Motorradstiefel die Amputation tatsächlich verhindert oder wesentlich abgemildert hätten.
Unser Vorgehen
Wir ließen den Unfallhergang und die Verletzungsfolgen medizinisch und biomechanisch prüfen. Die Gutachten zeigten: Auch spezielle Motorradstiefel hätten diese Amputation aufgrund der konkreten Aufprallwucht nicht verhindert.
Hinzu kam: Eine gesetzliche Pflicht zum Tragen spezieller Motorradstiefel besteht nicht. Der Mitverschuldensvorwurf der Versicherung war deshalb nicht tragfähig.
Das Ergebnis
Für unseren Mandanten konnten wir 596.593,56 € Schadensersatz und Schmerzensgeld durchsetzen.
Wichtig war außerdem die langfristige Perspektive. Gemeinsam mit einem spezialisierten Rehabilitationsdienst wurde eine berufliche Umschulung organisiert. Unser Mandant konnte dadurch wieder eine berufliche Perspektive entwickeln und seine finanzielle Zukunft stabilisieren.
Fazit
Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine genaue Prüfung von Mitverschuldenseinwänden ist. Versicherungen berufen sich bei schweren Motorradunfällen häufig auf angeblich unzureichende Schutzkleidung.
Entscheidend ist aber nicht die pauschale Behauptung, sondern der konkrete Nachweis: Hätte andere Schutzkleidung den Schaden tatsächlich verhindert? Wenn das medizinisch und biomechanisch nicht belegbar ist, darf der Schadensersatz nicht gekürzt werden.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Unser Mandant wurde unverschuldet in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Er erlitt ein schweres Polytrauma mit mehreren Frakturen, inneren Verletzungen und langfristigen gesundheitlichen Folgen.
Neben den körperlichen Verletzungen wirkten sich auch die psychischen Unfallfolgen erheblich auf sein Leben aus. Der Unfall beeinträchtigte nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine berufliche Entwicklung und wirtschaftliche Zukunft.
Die Herausforderung
Als unsere Kanzlei das Mandat übernahm, lag der Unfall bereits mehrere Jahre zurück. Die Aufarbeitung war dadurch erschwert. Wichtige Unterlagen zur beruflichen Entwicklung, zu früheren Tätigkeiten und zu möglichen Gehaltsperspektiven waren nicht mehr vollständig vorhanden.
Gerade für die Berechnung des Erwerbsschadens war das problematisch. Denn bei einem langfristigen Verdienstausfall muss nachvollziehbar dargestellt werden, wie sich die berufliche Laufbahn ohne den Unfall voraussichtlich entwickelt hätte.
Die zentrale Aufgabe bestand daher darin, die berufliche Biografie des Mandanten so belastbar wie möglich zu rekonstruieren.
Unsere Strategie
Wir arbeiteten die vorhandenen Unterlagen systematisch auf und ergänzten fehlende Informationen durch weitere Nachweise. Dazu gehörten unter anderem Bildungsunterlagen, berufliche Stationen, Arbeitgeberinformationen und wirtschaftliche Vergleichsdaten.
Auf dieser Grundlage wurde ein realistisches Modell der voraussichtlichen beruflichen Entwicklung erstellt. Dabei ging es nicht um bloße Annahmen, sondern um eine nachvollziehbare Berechnung des unfallbedingten Verdienstausfalls.
So konnten wir den Erwerbsschaden trotz schwieriger Aktenlage fundiert beziffern und gegenüber der Versicherung verhandlungsfähig machen.
Das Ergebnis
In den außergerichtlichen Verhandlungen konnten wir für unseren Mandanten eine Gesamtentschädigung von 790.000 € erreichen.
Darin enthalten war ein Schmerzensgeld von 200.000 €. Darüber hinaus wurden die wirtschaftlichen Folgen des Unfalls berücksichtigt, insbesondere der Verdienstausfall und weitere langfristige Schäden.
Die Einigung gab dem Mandanten eine finanzielle Grundlage, um die körperlichen und psychischen Folgen des Unfalls weiter zu bewältigen und seine Zukunft neu zu planen.
Fazit
Dieser Fall zeigt, dass auch ältere Unfälle mit schwieriger Beweislage sorgfältig aufgearbeitet werden können. Fehlende Unterlagen bedeuten nicht automatisch, dass ein Erwerbsschaden nicht mehr durchsetzbar ist.
Entscheidend ist eine belastbare Rekonstruktion der beruflichen Entwicklung. Bei schweren Personenschäden müssen deshalb medizinische Folgen, psychische Belastungen, Erwerbsschaden, berufliche Perspektiven und Zukunftsschäden gemeinsam betrachtet werden.
Gerade bei Polytrauma-Fällen reicht es nicht, nur die sichtbaren Verletzungen zu bewerten. Auch psychische Langzeitfolgen und wirtschaftliche Einbußen können für die Entschädigung entscheidend sein.
Erstrittener Schadensersatz
In guten Händen - für Ihr gutes Recht
Ihr Weg zur Entschädigung
Ihr Fall
Sie schildern uns Ihren Fall kostenlos und unverbindlich oder senden uns Ihre Unterlagen.
Unsere Ersteinschätzung
Wir prüfen Ihren Fall sorgfältig, bewerten Ihre Ansprüche realistisch und nachvollziehbar und sagen Ihnen offen, ob Ansprüche auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld bestehen.
Durchsetzung Ihrer Ansprüche
Wenn Sie uns beauftragen, übernehmen wir die weitere Kommunikation mit der Gegenseite und kümmern uns um die vollständige Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Die Kosten erläutern wir Ihnen transparent und verständlich bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Wer Sie jetzt vertritt
Gebündelte Kompetenz für Ihr Recht
Gemeinsam erreichen wir das Beste für Sie. Als Ihre zentralen Ansprechpartnerinnen steuern Melanie Mathis und Eleonore Wunder Ihren Fall mit Struktur und Weitblick. Sie bündeln die individuellen Stärken eines spezialisierten Expertenteams, damit jede juristische Nuance berücksichtigt wird. Wir setzen auf kurze Wege und klare Prozesse – für Ergebnisse, die fachlich wie menschlich überzeugen.
Melanie Mathis
Eleonore Wunder
Zusätzliche Kompetenz
Für besondere Fälle
Neben haftungsrechtlichen Fragen stellen sich häufig auch versicherungsrechtliche Fragen - beispielsweise im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeits- oder privaten Unfallversicherung. In solchen und ähnlichen Fällen setzt sich Mathias Holl, Experte für Versicherungsrecht, engagiert und konsequent für Ihre Interessen ein.
Auch im Sozialrecht sind Sie bei uns in besten Händen: Ob es um Pflegegrade, Hilfsmittel, die Erwerbsminderungsrente oder andere sozialrechtliche Anliegen geht – Paul-Albert Schullerus, Fachanwalt für Sozialrecht, steht Ihnen kompetent und lösungsorientiert zur Seite.
Ein Team. Ein Ziel. Mehr als nur Unterstützung – Ihr Rückhalt.
Sie haben noch Fragen zum Thema?
Schwere Unfallfolgen wie ein Polytrauma, eine Amputation oder massive Brandverletzungen werfen nicht nur medizinische, sondern auch viele juristische Fragen auf. In dieser belastenden Zeit helfen wir Ihnen, den Überblick zu behalten. Wir haben die wichtigsten Antworten für Sie aufbereitet – klar, sachlich und immer mit dem Ziel, Ihre Ansprüche durchzusetzen. Für alles Weitere stehen wir Ihnen persönlich zur Seite.
Das Anwaltsbüro Quirmbach & Partner hat sich auf die Vertretung von Menschen spezialisiert, die durch einen schweren Unfall oder einen gravierenden Behandlungsfehler dauerhaft geschädigt wurden. Der Fokus liegt bewusst auf komplexen Personenschäden und nicht auf einfachen Standardfällen.
Ein zentraler Vorteil ist die langjährige Erfahrung: Seit über 40 Jahren vertreten wir bundesweit ausschließlich Geschädigte und kennen die Strategien von Versicherern und Kliniken genau. Dieses Wissen wird gezielt eingesetzt, um Ansprüche konsequent und vollständig durchzusetzen.
Gleichzeitig endet unsere Arbeit nicht bei der juristischen Bewertung. Gerade bei schweren Verletzungen stellen sich existenzielle Fragen: Wie geht es weiter? Was wird aus Arbeit, Familie, Selbstständigkeit? In solchen Situationen versteht sich Quirmbach & Partner nicht nur als rechtlicher Vertreter, sondern auch als verlässlicher Ansprechpartner an Ihrer Seite: Wir sind für Sie erreichbar, kommunizieren klar und haben ein echtes Verständnis für Ihre persönliche Lage.
Unsere Anwältinnen und Anwälte arbeiten ohne Ausnahme auf Seiten der Geschädigten. Dadurch entstehen keine Interessenkonflikte, sondern eine klare Ausrichtung: die bestmögliche Absicherung der Mandantinnen und Mandanten – heute und in Zukunft.
Ein weiterer Unterschied liegt im ganzheitlichen Ansatz. Bei schweren Personenschäden geht es nicht nur um Ihr Schmerzensgeld, sondern um Ihre vollständige wirtschaftliche und persönliche Stabilisierung. Dazu beziehen wir medizinische, wirtschaftliche und rehabilitative Aspekte systematisch in unsere Fallstrategie ein.
Grundsätzlich werden alle notwendigen Kosten erstattet, die durch die Brandverletzung entstehen. Dazu zählen Klinikaufenthalte, Operationen, Hauttransplantationen, aber auch Nachbehandlungen wie Salben, Reha oder psychologische Unterstützung. Selbst später auftretende Folgekosten können übernommen werden – wichtig ist nur, dass sie in Zusammenhang mit dem Unfall stehen.
Lesen Sie dazu auch den folgenden Ratgeberbeitrag: Brandunfall: Vom Trauma zur Gerechtigkeit
Ja, unsere Ersteinschätzung ist absolut kostenlos und unverbindlich für Sie. Erst wenn Sie uns ausdrücklich beauftragen, entstehen Kosten. Und vor einer Beauftragung informieren wir Sie transparent über alle möglichen Kosten.