Schwer verletzt nach Motorrad- oder Fahrradunfall
Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche
Ein schwerer Motorrad- oder Fahrradunfall kann das Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war: Schmerzen, Ängste und Sorgen um die finanzielle Zukunft bestimmen Ihren Alltag. Hinzu kommen rechtliche Fragen, auf die es scheinbar keine klaren Antworten gibt. In dieser belastenden Zeit stehen wir Ihnen mit juristischem Beistand, menschlichem Verständnis und dem festen Willen, Sie zurück ins Leben zu begleiten, zur Seite.
Unsere spezialisierten Anwälte im Personenschadensrecht kennen die Taktiken der Versicherer, die immer wieder versuchen, berechtigte Ansprüche hinauszuzögern.
Wir setzen uns dafür ein, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben und Sie das Schmerzensgeld und den Schadensersatz erhalten, die Ihnen zusteht – entschlossen, engagiert und auf Augenhöhe. Doch der Weg zu Ihrem Recht braucht auch Ihre aktive Mitwirkung, indem Sie uns umfassend über den Sachverhalt informieren und relevante Unterlagen bereitstellen.
Wenn nötig, vertreten wir Ihre Interessen auch vor Gericht. Damit Sie sich auf das konzentrieren können, was jetzt am wichtigsten ist: Ihre Genesung und Ihren Neuanfang.
Sofortmaßnahmen
Verlassen Sie sich auf unsere kompetente und schnelle Hilfe
Wir helfen Ihnen bei ...
Wir sammeln und dokumentieren alle relevanten Unterlagen und Fakten, damit Ihre Ansprüche rechtlich klar und durchsetzbar bleiben. Vom Unfallbericht bis zu sämtlichen medizinischen Unterlagen – alles wird intensiv verarbeitet.
Unsere Anwälte analysieren unfallanalytische und ärztliche Gutachten sowie Zeugenaussagen, um eine starke Basis für Ihre Forderungen zu schaffen.
Wir verhandeln direkt mit Versicherern und setzen Ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz entschlossen durch.
Ihre Rechte und Ansprüche
Schmerzensgeld und Schadensersatz: Was Ihnen wirklich zusteht
Nach einem schweren Motorrad- oder Fahrradunfall steht nicht mehr nur die Gesundheit im Vordergrund.
Auch finanzielle Belastungen und rechtliche Unsicherheiten werfen schwierige Fragen auf: Steht mir Schmerzensgeld zu? Wer ersetzt die hohen Pflegekosten und den Verdienstausfall?
Viele Betroffene sind in dieser Situation unsicher. Sie wissen nicht, welche Ansprüche ihnen zustehen – und genau hier stehen wir an Ihrer Seite. Wir setzen uns mit Erfahrung und Nachdruck dafür ein, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht.
Weitere Ansprüche, die Ihnen zustehen können
Für Betroffene geht es um mehr als nur Schmerzensgeld. Oft stehen Ihnen weitere Ansprüche zu, die eine erhebliche finanzielle Entlastung bedeuten können:
Verdienstausfall: Wenn Sie durch die Verletzungen vorübergehend oder dauerhaft arbeitsunfähig sind, sichern wir Ihre finanzielle Zukunft ab. Ihr Einkommen darf nicht einfach wegfallen.
Haushaltsführungsschaden: Wenn alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Kochen oder Putzen nicht mehr ohne Hilfe möglich sind, müssen diese Kosten ersetzt werden – sei es durch eine Haushaltshilfe oder Unterstützung von Angehörigen.
Mehrbedarfsschaden: Zusätzliche Pflege, Umbauten für Barrierefreiheit oder spezielle Hilfsmittel – alles, was für Ihre neue Lebenssituation notwendig ist, muss finanziell abgesichert sein.
Viele dieser Ansprüche werden übersehen – doch wir stellen sicher, dass Ihnen nichts entgeht. Mit unserer Erfahrung sorgen wir dafür, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht.
Sie möchten mehr über das Thema erfahren?
In unserem Expertenbeitrag erhalten Sie weitere Informationen: Nach einem schweren Motorradunfall – wie geht es nun weiter?
Fallbeispiele aus der Praxis
Jeder Fall ist einzigartig, doch aus unserer Erfahrung wissen wir, dass viele Herausforderungen ähnliche Fragen und Lösungen mit sich bringen. Hier finden Sie Beispiele aus unserer Praxis, die Ihnen einen Einblick in unsere Arbeitsweise und erfolgreiche Ergebnisse geben.
Der Fall
Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Traktor wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Die Folgen waren ein Polytrauma mit zahlreichen Frakturen, inneren Verletzungen und dauerhaften Beeinträchtigungen. Hinzu kamen chronische Schmerzen, kognitive Einschränkungen, eine ausgeprägte Gehbehinderung und psychische Belastungen. Der selbstständige Unternehmer konnte seinen Beruf nur noch stark eingeschränkt ausüben.
Unser Vorgehen
Von Beginn an verfolgten wir das Ziel einer abschließenden Gesamtlösung durch Kapitalisierung und Dynamisierung aller Ansprüche. Nachdem außergerichtliche Einigungsversuche scheiterten, erhoben wir Klage.
Im Verfahren setzten wir eine umfassende Beweisführung durch: Wir führten medizinische Gutachten, wirtschaftliche Analysen zum Verdienstausfall eines Selbstständigen sowie eine detaillierte Darstellung des Haushaltsführungsschadens und der zukünftigen Einschränkungen durch.
Trotz der Verzögerungstaktiken der Gegenseite führten wir das Verfahren konsequent und strategisch über mehrere Instanzen der Beweisaufnahme hinweg.
Das Ergebnis
Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs haben wir eine Gesamtabfindung in Höhe von 1.416.000 Euro erzielt. Damit sind sämtliche Ansprüche, einschließlich zukünftiger Schäden und Rentenansprüche, abschließend geregelt. Der Mandant verfügt nun über eine langfristig tragfähige finanzielle Absicherung und kann seine Zukunft ohne weitere Auseinandersetzungen mit der Versicherung planen.
Erstrittener Schadensersatz
Der Fall
Ein 35-jähriger Mandant befuhr mit seinem Motorrad eine Landstraße, als ein SUV aus einem Waldweg herausfuhr und ihm die Vorfahrt nahm. Der Zusammenstoß war unvermeidlich und hatte schwerwiegende Folgen: Der Mandant erlitt schwerste Verletzungen und ist seitdem querschnittsgelähmt.
Die Herausforderungen
Nach dem Unfall versuchte die gegnerische Haftpflichtversicherung, ein Mitverschulden des Mandanten geltend zu machen, indem sie behauptete, er sei mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren. Diese Argumentation konnte jedoch erfolgreich widerlegt werden. Entscheidend war, dass das Verhalten des SUV-Fahrers und die Betriebsgefahr des großen Fahrzeugs ein Mitverschulden des Mandanten ausschlossen.
Die Lösung
Neben der juristischen Auseinandersetzung stand unser Mandant vor einer völlig neuen Lebensrealität. Die psychischen Belastungen waren immens. Durch die Zusammenarbeit mit einem Reha-Dienst und in Abstimmung mit der gegnerischen Versicherung konnten geeignete Therapien organisiert werden. Dies half ihm, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen und eine Perspektive für die Zukunft zu entwickeln.
Um eine berufliche Neuorientierung zu ermöglichen, wurde eine sogenannte Berufserkundung durchgeführt. Ziel war es, ein Arbeitsumfeld zu finden, das nicht nur seinen körperlichen Möglichkeiten entsprach, sondern ihm auch Freude bereitete. Dieser Schritt hatte für den Mandanten eine enorme Bedeutung, da er ihm Selbstständigkeit und neue Motivation verlieh.
Das Ergebnis
Da der Mandant zum Unfallzeitpunkt noch bei seinen Eltern lebte, entschied er sich für den Bau eines eigenen Hauses, das speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die gegnerische Versicherung wurde verpflichtet, die Mehrkosten des behindertengerechten Umbaus zu tragen, die in der Regel etwa ein Drittel der Gesamtkosten betragen. Auch das Schmerzensgeld war so bemessen, dass es einen großen Teil der Baukosten abdecken konnte.
Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine konsequente anwaltliche Vertretung ist, um sowohl finanzielle Ansprüche durchzusetzen als auch Wege für eine selbstbestimmte Zukunft zu ebnen. Unser Mandant konnte nicht nur eine gerechte Entschädigung durchsetzen, sondern auch die Basis für ein neues, lebenswertes Leben schaffen.
Der Fall
Unsere Mandantin erlitt kurz vor dem Ruhestand bei einem Motorradunfall eine Querschnittslähmung. Ihre Bewegungsfreiheit war von einem Tag auf den anderen massiv eingeschränkt. Der Unfall hatte schwerwiegende Konsequenzen für ihre Lebensplanung – sowohl körperlich als auch emotional.
Unser Vorgehen
Dank unserer langjährigen Erfahrung mit schweren Personenschäden konnten wir sofort ein spezialisiertes Netzwerk für medizinische Versorgung und Reha aktivieren. Wir führten detaillierte Berechnungen durch, um alle relevanten Ansprüche zu sichern – von erhöhten Heizkosten über Urlaubsbegleitungen bis hin zu langfristigen Pflegebedarfen.
Das Ergebnis
Nach intensiven Verhandlungen mit der gegnerischen Versicherung erreichten wir eine hohe Entschädigungssumme. Unsere Mandantin ist heute sowohl medizinisch als auch finanziell optimal für ihren neuen Lebensabschnitt abgesichert.
Eine gute Versorgung beginnt nicht im Krankenhaus, sondern bei der juristischen Strategie. Durch vorausschauende Planung und Einfühlungsvermögen konnten wir für unsere Mandantin ein Gefühl von Sicherheit und Perspektive schaffen.
In guten Händen - für Ihr gutes Recht
Ihr Weg zur Entschädigung
Ihr Fall
Schildern Sie uns kostenlos und unverbindlich, was passiert ist. Wir hören zu und erfassen alle wichtigen Informationen – ohne Verpflichtung.
Unsere Ersteinschätzung
Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob und in welcher Höhe Ansprüche auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld bestehen. Schnell, klar und kostenlos.
Ihr Anspruch
Wenn Sie uns beauftragen, übernehmen wir alles Weitere – inklusive Kommunikation mit der Versicherung. Die Kosten? Erklären wir Ihnen ganz in Ruhe, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
Wer Sie jetzt vertritt
Gemeinsame Expertise für Ihr Recht
Ihre rechtlichen Belange sind bei Ines Gläser und Eleonore Wunder in erfahrenen Händen. Als Koordinatorinnen Ihres Falls stellen sie sicher, dass Fachwissen und Strategie perfekt aufeinander abgestimmt sind. Unterstützt durch ein Team aus Experten machen wir uns für Ihr gutes Recht stark – fachlich exzellent und menschlich nahbar.
Ines Gläser
Eleonore Wunder
Zusätzliche Kompetenz
Für besondere Fälle
Neben haftungsrechtlichen Fragen stellen sich häufig auch versicherungsrechtliche Fragen - beispielsweise im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeits- oder privaten Unfallversicherung. In solchen und ähnlichen Fällen setzt sich Mathias Holl, Experte für Versicherungsrecht, engagiert und konsequent für Ihre Interessen ein.
Auch im Sozialrecht sind Sie bei uns in besten Händen: Ob es um Pflegegrade, Hilfsmittel, die Erwerbsminderungsrente oder andere sozialrechtliche Anliegen geht – Paul-Albert Schullerus, Fachanwalt für Sozialrecht, steht Ihnen kompetent und lösungsorientiert zur Seite.
Ein Team. Ein Ziel. Mehr als nur Unterstützung – Ihr Rückhalt.
Sie haben noch Fragen zum Thema?
Ein schwerer Motorrad- oder Fahrradunfall reißt Betroffene oft unerwartet aus dem Alltag. Neben der Sorge um die Gesundheit geht es schnell auch um juristische Fragen. Wir bieten Ihnen erste Antworten – direkt, verständlich und mit einem klaren Fokus auf Ihre Rechte. Und wenn Sie persönliche Unterstützung wünschen: Wir sind für Sie da.
Je nach Einzelfall können folgende Ansprüche bestehen:
Schmerzensgeld für körperliche und seelische Belastungen
Ersatz von medizinischen Kosten (z. B. Arztbesuche, Medikamente, Reha)
Verdienstausfall
Pflege- und Haushaltskosten
sämtliche anfallenden Sachschäden und noch vieles mehr
Wir überprüfen gründlich, welche Ansprüche Ihnen zustehen.
Bei schweren Verletzungen wie Schädel-Hirn-Traumata oder Querschnittslähmungen gibt es keine Pauschalbeträge. Ein „angemessenes“ Schmerzensgeld muss Ihre gesamte Lebenssituation berücksichtigen: die Intensität der Schmerzen, die Dauer der Behandlung und vor allem die bleibenden Einschränkungen in Ihrem Alltag. Wir analysieren aktuelle Urteile der Obergerichte und setzen uns dafür ein, dass nicht nur der Moment, sondern Ihre gesamte Zukunft entschädigt wird. Oft erreichen wir Summen, die weit über den ersten Angeboten der Versicherer liegen.
Sie haben umfassende Rechte. Dazu gehört insbesondere (aber nicht abschließend) der Ersatz der folgenden Schadens-Positionen:
Verdienstausfall bis zum Renteneintritt und darüber hinaus
Mehrbedarfsschaden (Pflegekosten, Hilfsmittel, Rollstuhl, Gehhilfen, Pflegebett etc.)
Haushaltsführungsschaden (Ersatz für Haushaltshilfe)
Energiekosten (Ersatz des höheren Bedarfs)
Zuzahlung zu Medikation und Therapie
Kosten für Begleitperson (wenn medizinisch indiziert)
Fahrtkosten und Parkkosten
Kosten für behindertengerechte Umgestaltung von Wohnung/Haus, Garten, PKW etc.
Es gilt der Grundsatz der Naturalrestitution, das heißt, Sie müssen so gestellt werden, wie stünden, wenn es das Schadensereignis nicht gegeben hätte.
Weitere Informationenfinden Sie in diesem Ratgeberbeitrag: Schadensersatzansprüche nach einem Unfall oder Behandlungsfehler