Quirmbach und Partner, Arzthaftungsrecht und Personenschäden

Erfolgreich abgeschlossene Arzthaftungs-Mandate

Wachkoma nach fehlerhafter Medikamentenumstellung bei Herzrhythmusstörungen und Defibrillation
Entschädigungssumme: 1.650.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin litt unter Herzrhythmusstörungen und hatte einen implantierten Herzschrittmacher. Als es zu Komplikationen kam, wurden die Medikamente umgestellt, was unter stationären Bedingungen hätte erfolgen müssen. Tatsächlich aber wurde sie entlassen. Zu Hause kam es zu einer sogenannten Sturmdefibrillation des Herzschrittmachers, die nicht mehr beherrschbar war. Dabei erlitt die Mandatin einen schweren Hirnschaden aufgrund der Sauerstoffunterversorgung und liegt seitdem im Wachkoma.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 1.650.000,00 €.


Zu spät erkannter Schlaganfall
Entschädigungssumme: 380.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant wurde mit einer Schlaganfallsymptomatik stationär aufgenommen. Ein erforderliches MRT wurde nicht gemacht, so dass der multiple Schlaganfall zunächst unerkannt blieb und der Mandant entlassen wurde. Der neurologische Fachstandard wurde nicht eingehalten. Ebenfalls wurde die notwenige Medikation nicht verabreicht. Heute ist der Mandant schwerbehindert und arbeitsunfähig. Er hat eine erheblich verschlechterte Sehkraft, Wahrnehmungsprobleme und leidet täglich an Kopfschmerzen. Hinzu kommen Sprachstörungen und Einschränkungen in der Motorik, Gleichgewichtsstörungen und andauernder Schwindel.

Das Problem in diesem Fall: Außergerichtlich hat der Versicherer die Haftung nicht anerkannt. Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wurde ein Sachverständigengutachten eingeholt. Der Gutachter bestätigte eine unterlassene Befunderhebung, da ein MRT zwingend hätte eingefordert werden müssen. Den sich anbahnenden Schlaganfall hätte man rechtzeitig erkennen und entsprechend behandeln können, so dass das Ausmaß der Folgen des Schlaganfalles geringer ausgefallen wäre.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von 380.000,00 €.


Urosepsis zu spät erkannt
Entschädigungssumme: 330.000,00 €

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Sachverhalt:
Die ca. 60jährige Mandantin wurde wegen anhaltender Schmerzen im Rückenbereich durch ihen Hausarzt mit Schmerzmittel-Injektionen behandelt. Die Beschwerden hielten jedoch an, ohne dass eine weitere ärztliche Untersuchung erfolgte. Obwohl die Blutuntersuchung massiv erhöhte Entzündungswerte ergab, informierte der Arzt die Mandantin nicht. Da der Gesundheitszustand sich plötzlich verschlechterte, begab sie sich in die orthopädische Ambulanz, wo ebenfalls keine weiteren Untersuchungen durchgeführt wurden. Am darauf folgenden Tag brach die Mandantin zusammen. Sie hatte hohes Fieber und unerträgliche Schmerzen. Letztlich wurde als Ursache ein schwerer Harnwegsinfekt festgestellt. Wegen der erheblichen zeitlichen Verzögerung kam es u.a. zu einer Blutvergiftung mit der Folge einer Unterversorgung an Füßen und Händen. Eine Vorfußamputation rechts und Teilmittelfußamputation links wurde erforderlich. Die Mandantin schwebte in Lebensgefahr.
Der gerichtlich bestellte Sachverständige bestätigte Befunderhebungsfehler mit der Folge der Beweislastumkehr. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die festgestellten Gesundheitsschäden Folge der verzögerten Behandlung waren.
Da das Gericht jedoch beabsichtigte, über die Höhe der geltend gemachten Schadenersatzforderungen im Einzelnen eine langwierige Beweisaufnahme durchzuführen, wurden Vergleichsverhandlungen mit der gegnerischen Versicherung aufgenommen.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 330.000,00 €.


Nicht erkannte TIA mit anschließendem Schlaganfall
Entschädigungssumme: von 850.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant im mittleren Alter suchte den ärztlichen Notdienst auf, da er Kreislaufbeschwerden hatte, unter Bluthochdruck, Schwindel sowie Übelkeit litt. Diese Beschwerden hielten an, so dass er anschließend seinen Hausarzt aufsuchte. Ohne weitere Untersuchungen durchzuführen, diagnostizierte der einen Bluthochdruck und verordnete Medikamente. Einige Wochen später berichtete der Mandant seinem Hausarzt dann von zeitweiligen Kribbel-Parästhesien im rechten Arm sowie Taubheitsgefühlen im rechten Bereich des Gesichtes. Der Hausarzt stellte eine Überweisung zum Radiologen aus, ohne auf die Dringlichkeit hinzuweisen oder sich selbst um einen kurzfristigen Termin zu bemühen. Bevor dieser Termin stattfinden konnte, erlitt der Mandant einen Schlaganfall und wurde sofort notfallmäßig im Krankenhaus aufgenommen und behandelt.
Er leidet seitdem unter Taubheitsgefühlen im Gesicht, in der rechten Hand hat er keine Kraft mehr. Er ist erheblich gehbehindert und zeitweise pflegebedürftig. Es besteht eine 100%ige Schwerbehinderung.

Ergebnis des Gutachtens der Landesärztekammer: Grober Behandlungsfehler. Der Hausarzt hatte gegen eindeutige und anerkannte Standardregeln zur Diagnostik und Behandlung von Schlaganfällen in unverständlicher Weise verstoßen. Der Hausarzt hätte die klaren Anzeichen eines sich anbahnenden Schlaganfalles erkennen und seinen Patienten sofort in ein spezialisiertes Krankenhaus einweisen müssen, wie es nach den Regeln ärztlicher Kunst allein schon bei dem Verdacht auf einen Schlaganfall oder einen zerebralen Prozess erforderlich ist.
Da jedoch die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung des Hausarztes für die geltend gemachten Ansprüche nicht ausreichte, zumal auch die Sozialversicherungsträger Ansprüche anmeldeten, gestalteten sich die Vergleichsverhandlungen schwierig. Die Ansprüche unseres Mandanten waren daher durch die geringe Deckungssumme beschränkt.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 850.000,00 €


Komplikationen nach Spontanpneumothorax-Operation
Entschädigungssumme: 593.500,00 €

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Sachverhalt:
Unsere Mandantin wurde mit der Diagnose Spontanpneumothorax rechts ins Krankenhaus eingeliefert und operiert. Nach der Operation kam es zu Komplikationen und einer erneuten Operation.
Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass die Komplikation einer Nachblutung trotz eindeutiger Befunde im frühen postoperativen Verlauf zu spät behandelt wurde. Die erneute Operation unter Notfallbedingungen wurde erst durchgeführt, nachdem ein hämorrhagischer Schock und ein Kreislaufverfall mit mechanischer Reanimationsbedürftigkeit aufgetreten waren. Dadurch ist es bei unserer Mandantin zu einem hypoxischen Hirnschaden mit persistierenden Intentionsmyoklonien (Lance-Adams-Syndrom) gekommen. Sie ist seitdem zu 100 % schwerbehindert, verrentet und lebt in einem Pflegeheim.

Regulierung:
Ergebnis des außergerichtlichen Vergleichs: Zahlung von 555.000,00 €, zzgl. der auf den Erwerbsschaden zu zahlenden zukünftigen Einkommenssteuer i. H. v. 38.500,00 €.


Unterlassener Schwangerschaftsabbruch wegen fehlender Aufklärung
Entschädigungssumme: 195.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin hatten bereits ein Kind, das an einer genetisch bedingten Stoffwechselerkrankung litt. Im Rahmen der Schwangerschaftsuntersuchungen wurde eine genetische Untersuchung durchgeführt, die positiv ausfiel. Als das Kind zur Welt kam, wurde jedoch kurze Zeit später auch bei diesem Kind die Stoffwechselerkrankung diagnostiziert. Es stellte sich heraus, dass die durchgeführte genetische Untersuchung fehlerhaft erfolgte.
Die Klage gründete sich auf den Vorwurf der fehlerhaften genetischen Untersuchung und der hierdurch versäumten Schwangerschaftsunterbrechung. Die Gerichtssachverständige bestätigte, dass die Mandantin bereits durch die erkrankten Kinder psychisch schwer belastet war und eine weitere Belastung mit einem schwerstkranken Kind nicht hätte überstehen können, ohne selbst gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Nachdem das Landgericht ein Teil-Endurteil und ein Teil-Grundurteil zu Gunsten der Mandantin verkündet hatte, legte die Gegenseite Berufung ein.
Das Oberlandesgericht bestätigte jedoch das erstinstanzliche Urteil und regte wegen der noch bevorstehenden sehr umfangreichen Beweisaufnahme zur Höhe der Schadenersatzforderungen der Mandanten einen Vergleich an.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 195.000,00 €.


Gebärmutterhalskrebs zu spät erkannt
Entschädigungssumme: 300.000,00 €

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Sachverhalt:
Die junge Mandantin befand sich in regelmäßiger gynäkologischer Behandlung. Die jährlich durchgeführten PAP-Abstriche im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung waren unauffällig. Den geschilderten Beschwerden der Mandantin - Kontaktblutungen während des Geschlechtsverkehrs - wurde nicht nachgegangen. Die Mandantin wechselte zu einem anderen Gynäkologen, der einen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Das von uns in Auftrag gegebene Gutachten ergab, dass die erstbehandelnde Gynäkologin ein über viereinhalb Jahre außen an dem Gebärmutterhals wachsendes Karzinom verkannt hatte. Eine weitere Begutachtung bestätigte auch den Behandlungsfehler gegenüber den, die PAP-Abstriche untersuchenden Laborärzten.
Die beiden gerichtlich bestellten Sachverständigen bestätigten die außergerichtlich festgestellten Behandlungsfehler. Das Gericht sprach der Mandantin ein Schmerzensgeld und Schadenersatz zu. Im Übrigen stellte es fest, dass alle zukünftigen Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche von der Gegenseite zu ersetzen seien.
Die Gegner legten Berufung ein. Im Berufungsverfahren wurde ein Vergleich geschlossen, um eine vollständige Regelung auch der im Feststellungsurteil des Landgerichts anerkannten Ansprüche zu erfassen. Damit wurde der Mandantin eine weitere Klage zur Ermittlung der weiteren Schadenersatzansprüche erspart und die Angelegenheit insgesamt erledigt.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 300.000,00 €.


Schwere Verbrennungen eines Neugeborenen kurz nach der Entbindung
Entschädigungssumme: 153.821,50 €, Mehrbedarfsrente bis zum 18. Lebensjahr

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Sachverhalt:
Das Kind, unser Mandant, wurde komplikationslos entbunden, doch beim Transport aus dem Operationssaal in den Kreißsaal brachte die Hebamme eine Wärmflasche in einen so engen Körperkontakt zum Kind, dass es schwerste Verbrennungen dritten Grades am Gesäß erlitt. Sofort bildeten sich Blasen, die sich livide verfärbten. Es schloss sich eine langwierige und langjährige Behandlung an, die bei dem Kind zu erheblichen psychischen Belastungen führte. Die Behandlungsmaßnahmen schlugen an, so dass das Kind heute nahezu beschwerdefrei ist.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich: Schadensersatz 50.000,00 € (außergerichtlich wurden bereits 48.256,90 € geleistet);
weiteres Schmerzensgeld 30.000,00 € (außergerichtlich wurden bereits 25.564,60 € Schmerzensgeld geleistet);
Mehrbedarfsrente bis zum 18. Lebensjahr: vierteljährlich im Voraus in Höhe von 819,00 €.


Querschnittslähmung nach fehlerhafter CT-gesteuerte Facetteninfiltration ohne Risikoaufklärung
Entschädigungssumme: 580.000,00 €

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Sachverhalt:
Aufgrund bestehender Rückenschmerzen entschied sich der Mandant zu einer Injektion in die Wirbelsäule mittels Spritze. Über das Risiko einer Querschnittslähmung war er zuvor nicht aufgeklärt worden. Nach dem Eingriff bestand ein inkomplettes Querschnitts-Syndrom mit hochgradigem Cauda-Syndrom ab Höhe L3 mit Harn- und Stuhlinkontinenz.
Das Landgericht hat die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht hat stattgegeben und der Bundesgerichtshof hat das Oberlandesgericht bestätigt.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 580.000,00 €.


Hirntumor-Operation mit nachfolgend schwerwiegenden Komplikationen
Entschädigungssumme: 600.000,00 €

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Sachverhalt:
Unmittelbar nach einem komplizierten hirnchirurgischen Eingriff wurde der Mandant in eine 30 Kilometer entfernte Klinik verlegt, wo es zu einer schweren Komplikation (Nachblutung) kam, die nur nach einer Rückverlegung mit erheblicher Zeitverzögerung im Hause der beklagten Klinik versorgt werden konnte. Ohne die Verlegung wäre die Komplikation nicht eingetreten, in jedem Fall aber hätte er sofort versorgt werden können, so dass der eingetretene Dauerschaden abwendbar gewesen wäre. Darüber hinaus wurde über das hier realisierte Risiko nicht aufgeklärt.
Schaden: GdB 100%, Pflegestufe III, hirnorganisches Psychosyndrom, Hemiparese rechts, Harn- und Stuhlinkontinenz

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 600.000,00 €.


Behandlungsfehler nach Schädel-Hirn-Trauma und Hirnblutung
Entschädigungssumme: ca. 3.000.000,00 €

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Sachverhalt:
Bei dem Fall handelt es sich um die falsche Behandlung eines jungen Mannes nach einer Körperverletzung. In der behandelnden Klinik wurde ein schweres Schädel-Hirn-Trauma übersehen. Es kam deshalb zu einer Hirnblutung mit anschließender schwerster Hirnschädigung. Der Mandant ist pflegebedürftig und lebt im Wachkoma. Nach jahrelangen zähen Verhandlungen durch die vorbefassten Anwälte haben wir das Mandant übernommen und sind in den Rechtsstreit eingetreten. Nach zwei weiteren Prozessjahren konnten wir einen außergerichtlichen Vergleich mit der Gegenseite schließen.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt ca. 3.000.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung eines Herzinfarktes
Entschädigungssumme: 580.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant begab sich in die medizinische Behandlung eines niedergelassenen Arztes. Grund dafür waren unter anderem ein Kreislaufzusammenbruch und ein schmerzhafter Druck im Brustbereich, was der Mandant dem Arzt auch mitteilte. Der Arzt stellte lediglich einen erhöhten Blutdruck fest, empfahl dem Patienten, "etwas zu essen" und entließ ihn wieder. Eine weitere Abklärung der klassischen Symptomatik erfolgte nicht. Vor allem erstellte der Arzt kein EKG. Auch eine fachärztliche Abklärung durch stationäre Aufnahme wurde weder veranlasst, noch angeraten, noch auch nur erwogen.
Der Arzt wies den Mandanten auch nicht auf die Alternativen der diagnostischen Abklärung hin und erteilte nicht den dringend nachdrücklichen Hinweis, sich sofort oder auch nur bei Beschwerdepersistenz oder deren Zunahme unmittelbar in fachärztliche Behandlung zu begeben. Der "ärztlichen Unfallmeldung" des Arztes ist, selektiv zitiert, das folgende zu entnehmen:
„Eine Vorstellungspflicht beim D-Arzt besteht nicht (...):
Patient war kurz kollaptisch, ist gegen eine Kiste gefallen und hat sich an der Kante eine Riss-Platzwunde an Stirn und Nase zugezogen. Ca. 1 cm lange flache Risswunde in Stirnmitte punktförmige, blutende Wunde am Nasenrücken:
Diagnose: Risswunde Stirn, Nase"

Demnach schenkte der Arzt ausschließlich der Riss-Platzwunde Aufmerksamkeit, ohne deren Ursachen abzuklären und ohne dem schmerzhaften Druck im Brustbereich nachzugehen.
Etwa 15 Minuten später erlitt der Mandant einen schweren Herzinfarkt mit etwa 10-minütiger Laienreanimation und sich anschließender viermaliger Defibrillation. Es erfolgte die notfallmäßige Einweisung in eine Klinik, in der der Zustand des Mandanten stabilisiert werden konnte.
Seitdem liegt er jedoch im künstlichen Koma.
Ein MDK-Gutachten bestätigte den Behandlungsfehler. Ein Prozess konnte vermieden werden.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 580.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung bei Schlaganfall
Entschädigungssumme: 250.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant erlitt einen Schlaganfall, wobei sich die ersten Symptome in einem Sprachverlust zeigten. Dieses Phänomen trat gegen 11:15 Uhr am Vormittag in der Arbeitsstelle auf, wo mehrere Arbeitskollegen anwesend waren. Der vier Minuten später verständigte Rettungsdienst transportierte den Mandanten umgehend ins Krankenhaus. Dort traf er um 12:15 Uhr ein. Dennoch erfolgte die Aufnahme erst um 13:36 Uhr.
Demnach sind zwischen Eintreffen und Aufnahme 1 Stunde und 21 Minuten vergangen. In dieser Zeit ist der Mandant keinem Arzt vorgestellt worden. Bis zur Erstellung einer Ultraschallaufnahme um 14:00 Uhr sind weitere 24 Minuten, mithin insgesamt 1 Stunde und 45 Minuten vergangen.
Auf Grundlage dieser Ultraschalluntersuchung teilte der Chefarzt der Ehefrau des Mandanten mit, dass keine Gehirnblutung und kein Gehirntumor vorlägen. Eine Kernspintomographie sei für den nächsten Morgen angeordnet. Es wurde an diesem Tag keine weitere Bilddiagnostik durchgeführt.
Am nächsten Tag jedoch hatte sich die Situation erheblich verschlimmert: Der Mandant war auf der rechten Seite vollständig gelähmt, konnte nicht mehr sprechen und verstand auch nicht, was andere Menschen zu ihm sagten.
Die weitere Diagnostik ergab einen Medialteilinfarkt links, der bereits zum Zeitpunkt der Einlieferung bestand. Nach durchgeführter Reha hat sich die Symptomatik gebessert. Dennoch ist ein Dauerschaden zurückgeblieben.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 250.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung von Beinvenenthrombose und Schlaganfall
Entschädigungssumme: 575.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin begab sich wegen starker, krampfartiger Schmerzen in der linken Wade in die Notaufnahme der Klinik.
Sie äußerte dabei selbst den Verdacht auf eine Thrombose. Dies u.a., weil sie eine vorausgegangene mechanische Verletzung ausschließen konnte. Auf Grundlage der durchgeführten Untersuchungen schloss die Klinik diese Verdachtsdiagnose jedoch drei Tage später bei einer weiteren Untersuchung aus.
Nach fünf Tagen erlitt die Mandantin dann einen Schlaganfall. Es erfolgte die stationäre Aufnahme bei der erstbeklagten Klinik mit anschließender Therapie. Dort wurden mehrere Schlaganfälle festgestellt, die durch Gefäßverschlüsse ausgelöst waren. Diagnose und Therapie erfolgten nicht zeitgerecht.
Die Mandantin gehörte keiner Risikogruppe an (sie ist Nichtraucherin, trinkt keinen Alkohol, hat kein Übergewicht und einen niedrigen Blutdruck). Während des mehrwöchigen Krankenhausaufenthaltes wurden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um die Ursache für die Schlaganfälle zu ergründen. Erst 18 Tage nach der Einlieferung in die Klinik wurde vorläufig eine Blutgerinnungsstörung diagnostiziert und Marcumar verordnet.
Heute sitzt die Mandantin im Rollstuhl und leidet unter motorischen Störungen einer Körperseite.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 575.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung eines Kolonkarzinoms
Entschädigungssumme: 182.500,00 €

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Sachverhalt:
Im Rahmen einer Koloskopie übersah der Arzt ein Kolonkarzinom und befundete "unauffällig Koloskopie". Erst mehr als ein Jahr später wurde bei fortbestehenden Beschwerden durch einen anderen Arzt die richtige Diagnose "Kolonkarzinom" gestellt und danach die Therapie eingeleitet. Aufgrund der Verzögerung von richtiger Diagnose und Therapie war das Tumorstadium bereits fortgeschritten. Allerdings hat der weitere Verlauf gezeigt, dass mit einem Vorversterben nicht gerechnet werden muss, da nach etwa zehn Jahren von der Heilung ausgegangen werden kann.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 182.500 €.


Vermeidbarer Schlaganfall nach Ummedikation
Entschädigungssumme: 375.000,00

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Sachverhalt:
Der Mandant wurde wegen bestehender Herzrhythmusstörungen mit zwei blutverdünnenden Medikamenten behandelt. Der Hausarzt setzte diese beiden Medikamente anlässlich einer turnusmäßigen Untersuchung ab und verordnete lediglich ASS 100 als Blutverdünner. Ein Kontrolltermin wurde durch den Hausarzt anberaumt. Bereits kurze Zeit nach Absetzen der o. g. Medikamente kam es zum Schlaganfall. Zwei Tage danach musste er operiert und die Schädeldecke wegen des bestehenden Hirndrucks entfernt werden. Bis heute konnte sie nicht zurückimplantiert werden.
Das Mandant ist infolge des Schlaganfalls halbseitig gelähmt ist und leidet unter erheblichen Wahrnehmungsstörungen.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 375.000,00 €.


Fehlerhafter Einsatz einer Hüft-TEP
Entschädigungssumme: 275.000,00 €

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Sachverhalt:
Bei der zum Operationszeitpunkt etwa 50-jährigen Mandantin kam es zu einem fehlerhaften Einsatz einer Hüft-TEP. Sie leidet seitdem dauerhaft unter erheblichen Bewegungsbeeinträchtigungen.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 275.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung bei Embolie
Entschädigungssumme: 680.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin erlitt einen Kreislaufzusammenbruch. Die Ärzte unterschätzten den Sachverhalt und klärten die Ursache nicht ausreichend ab. Als später eine Embolie erkannt wurde, konnte der Mandantin nicht mehr geholfen werden (Therapieresistenz durch Zeitablauf). Als Dauerschaden zurückgeblieben sind: GdB 70%, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfälle, Arbeitsunfähigkeit.

Regulierung:
Gerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 680.000,00 €.


Fehlerhafte Bandscheiben-Operation
Entschädigungssumme: 785.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin wurde anlässlich einer Bandscheiben-OP fehlerhaft behandelt. Es kam zu erheblichen Nerv-Verletzungen aufgrund derer sie schwerste bleibende Schäden in Form von Bewegungsbeeinträchtigungen davongetragen hat.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 785.000,00 €. Die Summe setzt sich zusammen aus Schmerzensgeld 100.000,00 €, Verdienstausfall 500.000,00 €, übrige Positionen 185.000,00 €


Luftembolie während der Operation mit bleibenden Gehirnschäden
Entschädigungssumme: 430.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant erlitt mit ca. 60 Jahren während einer geplanten Operation behandlungsfehlerhaft eine Luftembolie und nachfolgend bleibende Gehirnschäden. Er ist schwerst pflegebedürftig und nicht mehr in der Lage am Leben teilzunehmen.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 430.000,00 €.


Infektion mit Hepatitis C nach Bluttransfusion
Entschädigungssumme: 775.000,00 €

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Sachverhalt:
Nach einem Unfall erhielt die Mandantin eine mit Hepatitis C infizierte Bluttransfusion. Erst 19 Jahre später wurde die Erkrankung diagnostiziert und es traten Spätfolgen auf, die auf die Bluttransfusion zurückgeführt wurden. Zu den Spätfolgen gehören unter anderem Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, reduzierte Lebenserwartung, erhöhtes Krebsrisiko, hohe Wahrscheinlichkeit einer späteren Lebertransplantation, Depression.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 775.000,00 €.


Darmperforation nach Koloskopie
Entschädigungssumme: 250.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant begab sich wegen einer langanhaltenden Diarrhoe ins Krankenhaus und wurde dort einer Darmspiegelung unterzogen. Dabei kam es zu einer Darmperforation mit Peritonitis und schwerstem Verlauf, so dass der Mandant für zwei Monate ins Koma gelegt werden musste. Als er erwachte, hatte er sein linkes Augenlicht verloren und war gelähmt. 14 Jahre später verstarb er an den Spätfolgen des Behandlungsfehlers.
Das MDK-Gutachten war negativ. Das Schlichtungs-Gutachten sah Fehler, war jedoch ungenau bei der Abgrenzung. Zur Prozessvermeidung schlossen die Hinterbliebenen einen Vergleich.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 250.000,00 €.


Blutdruckabfall bei Schulterarthroskopie
Entschädigungssumme: 325.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant erlitt bei einer Schulterarthroskopie mit ca. 75 Jahren einen Blutdruckabfall und wurde aufgrund der dadurch bedingten Sauerstoffunterversorgung zum Pflegefall.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 325.000,00 €.


Diagnose- und Therapieverschleppung eines Schlaganfalls
Entschädigungssumme: 400.000,00 €

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Sachverhalt:
Der Mandant erlitt insgesamt vier Schlaganfälle. Beim ersten handelte es sich um einen kleinen Schlaganfall mit geringen bis keinen Dauerfolgen. Innerhalb der nächsten drei Monate folgten drei weitere Schlaganfälle, wobei der letzte der schwerste war. Die Ursache für alle vier Schlaganfälle war ein Tumor an der Herzklappe. Diesen hätte die behandelnde Klinik schon nach dem ersten Schlaganfall diagnostizieren müssen. Dann wäre es zu den Folgeereignissen nicht gekommen und der Patient hätte nahezu keine Einschränkungen.
Tatsächlich leidet er jedoch unter Sprachstörungen, Mimikverzerrung, Vergesslichkeit, leichter Hemiparese, Depressionen, der GdB beträgt 80%.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 400.000,00 €.


Fallhandsyndrom nach Plattenostesynthese
Entschädigungssumme: 150.000,00 €

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Sachverhalt:
Die Mandantin stellte sich im Krankenhaus mit einer Oberarmfraktur rechts vor. Dort wurde die Fraktur operativ versorgt, es wurde eine Platte zur Stabilisierung eingebracht und mittels Schrauben fixiert. Dabei wurde eine dieser Schrauben durch einen Nerv gebohrt, woraufhin die Mandantin nun die Hand nicht mehr eigenständig heben und senken kann. Die Mandantin ist Rechtshänderin, Studentin und hat in Teilbereichen gelernt, das Fallhandsyndrom auszugleichen.

Regulierung:
Außergerichtlicher Vergleich mit einer Entschädigungssumme in Höhe von insgesamt 150.000,00 €.

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